Fulda (pm/pf) – Am 13. August 1961 wurde die Berliner Sektorengrenze abgeriegelt. Um 1.05 Uhr gingen in Berlin die Lichter am Brandenburger Tor aus; Stacheldraht, Absperrungen und bewaffnete Einheiten der DDR machten die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin innerhalb weniger Stunden weitgehend unpassierbar. Für Millionen Menschen in der DDR bedeutete der Mauerbau, dass das Land nun endgültig zum abgeschotteten Staat wurde. Familien und Freundschaften wurden auseinandergerissen, Fluchtwege versperrt, Freiheit und Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt.