Alsfeld (pm/jah) – Im Mittelalter wurde mit mäßigem Erfolg versucht sie auszubrennen, und auch auf Papyrusrollen aus dem vorchristlichen Ägypten werden sie bereits beschrieben: Hernien – landläufig eher als Nabel-, oder Leistenbruch bekannt, sind eine seit langer Zeit beobachtete und häufig auftretende Erkrankung. „Allerdings hat sich seither einiges geändert. Wurden seinerzeit lediglich die Symptome behandelt, können wir mit modernen Techniken durch eine Rekonstruktion die Ursachen für einen Bruch beseitigen“, leitet Dr. Steffen Lancee, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie sowie ärztlicher Leiter am Kreiskrankenhaus des Vogelsbergkreises in Alsfeld (KKA), seinen Vortrag „Was tun, wenn die Leiste bricht?“ am KKA ein.