Mehr noch: Der TTC Maberzell ist nach den Donnerstagsspielen sogar Fünfter, weil Ochsenhausen patzte. Den Platz zu halten, dürfte schwierig werden. Doch den sechsten Rang haben die Osthessen sicher. „Das hätten wir selbst nicht gedacht, nachdem wir zwischenzeitlich mal Elfter waren“, strahlte Präsident Stefan Frauenholz.
Nur Fanbo Meng gab einen Satz auf Maberzeller Seite ab – in seinem dritten Einzel sah es nach der Pause anfangs so aus, als würde der Abend doch etwas verlängert werden. Doch der Trainersohn kämpfte sich rein ins Duell gegen Dortmunds Adam Szudi aus Ungarn und drehte das Spiel zum Sieg für den TTC. „Er hat drei richtig gute Sätze gespielt“, lobte Frauenholz.
Der BVB war ohne Anders Lind (13:4-Bilanz) und Kristian Karlsson (11:11) angereist, und die Maberzeller konnten ihren Fans so nochmal eine Ovtcharov-Show im letzten Heimspiel bieten. Erledigt war das Ganze dann in knapp 25 Minuten, weil „Dima“ mit Alberto Mino kurzen Prozess machte und das zwischenzeitliche 2:0 für Maberzell holte. „Er hat aber nochmal die Trickkiste ausgepackt“, war Frauenholz begeistert.
Eröffnet worden war der Abend von Ruwen Filus, der sogar noch einen Tick schneller mit dem Belgier Cedric Nuytinck fertig war, trotz einer kleinen Verlängerung im zweiten Satz. Auch Filus lieferte eine bärenstarke Leistung ab und verabschiedete sich würdig für diese Saison von den heimischen Fans, die mit 720 Zuschauern die Hubtex-Arena vollmachten.
Sonntag: Abschluss beim Play-off-Team in Bremen
Am Sonntag (15 Uhr) endet die TTBL-Saison für die Maberzeller mit dem Auswärtsspiel bei Werder Bremen: Frauenholz war realistisch – da die Osthessen wohl nochmal mit Trainer Qing Yi Meng antreten werden, weil Ovtcharov und Groth durch mit ihren Spielen für diese Runde sind, wird es beim Tabellenzweiten richtig schwer: „Und sie müssen den zweiten Platz auch halten für die Playoffs“, fügte der Maberzeller Präsident an.
TTC Rhön Sprudel Fulda-Maberzell – Borussia Dortmund 3:0
Ruwen Filus – Cedric Nuytinck 3:0 (11:4, 14:12, 11:6)
Dimitrij Ovtcharov – Alberto Mino 3:0 (11:3, 11:6, 11:8)
Fanbo Meng – Adam Szudi 3:1 (4:11, 11:6, 11:5, 11:6)
Zuschauer: 720
