Männer
Einen Sieg sind die Hersfelder vom Aufstieg in die Regionalliga entfernt. Um am Saisonende zu jubeln, hat das Team von Negovan zwei Matchbälle – und der TVH will gleich den ersten nutzen: Am Samstagabend kommt es in der Sporthalle Eichhecke in Fuldatal-Ihringshausen zum Duell mit der HSG Fuldatal/Wolfsanger. Negovan und Co. dürften gewarnt sein, immerhin gelang es erst zwei Mannschaften, den TVH zu schlagen – Fuldatal ist eine davon, im Hinspiel setzten sich die Nordhessen knapp mit 34:33 in der Geistalhalle durch. „Für uns ist es definitiv ein besonderes Spiel. Wir wollen Wiedergutmachung betreiben und es besser machen als noch im Hinspiel.“ Die Stimmung innerhalb des Teams sei gut, seine Spieler fiebern dem Aufstieg bereits entgegen, betont der Coach der Festspielstädter. „Die Jungs sind heiß und werden alles geben, um einen der Matchbälle zu nutzen“, so Negovan.
Die Osterpause nutzte der TVH, um sich zu erholen und die nötige Kraft zu tanken. Besonders die Defensive und den Torhüter von Fuldatal hebt Negovan als größte Stärke der Hausherren hervor. „Sie haben mit Manndeckung gespielt und versucht uns, aus dem Spiel zu nehmen“ – letztlich mit Erfolg. Zudem warnt der Hersfelder Coach vor dem guten Positionsangriff. „Sie sind eine sehr erfahrene Oberliga-Mannschaft – einfach wird es nicht“. Die Gäste haben sich aber gut vorbereitet und gemeinsam mit den Fans soll der Aufstieg in die Regionalliga vorzeitig eingetütet werden. Eine Aufstiegsfeier sei allerdings noch nicht geplant. „Wir wollen den Aufstieg erst sicher haben, bevor wir feiern“, so der Coach.
Der Hünfelder SV sowie die HSG Großenlüder/Hainzell sind an diesem Wochenende spielfrei und steigen erst am kommenden Wochenende wieder ein.
Frauen
Für die Hersfelder Frauen geht es im letzten Saisonspiel nochmal um einiges – allerdings hat die Mannschaft von Sabine Teichmann den Klassenerhalt nicht mehr in der eigenen Hand. Der TVH ist am Sonntag bei der HSG Kleenheim-Langgöns gefordert, der Ligaverbleib der Festspielstädterinnen hängt allerdings von anderen Faktoren ab. Nach aktuellem Stand gibt es drei Absteiger aus der Regionalliga, der TVH belegt den drittletzten Rang und kann selbst mit einem Sieg aus eigener Kraft nicht mehr auf Rang neun vorrücken – wobei selbst der Tabellenneunte, in diesem Fall der kommende Gegner Kleenheim-Langgöns, in einem bestimmten Szenario noch absteigen könnte. Eine Resthoffnung gibt es für Teichmann und Co. aber noch, wenngleich diese gegen null geht: Sollte die HSG Rodgau Nieder-Roden in der 3. Liga Mitte noch die Klasse halten, und gleichzeitig der Tabellenerste der Regionalliga, die HSG Baunatal, die Aufstiegsrunde zur 3. Liga erfolgreich abschließen, würde wohl auch der zehnte Platz noch zum Klassenerhalt reichen. Teichmann und Co. wollen die Saison dennoch vernünftig abschließen, unabhängig vom Ausgang: „Es ist definitiv ein Endspiel für uns und wir wollen es gewinnen.“ Die Osterpause nutzten die Handballerinnen, um im Flow zu bleiben, gegen Kleenheim/Langgöns erwartet Teichmann „ein Spiel auf Augenhöhe. Wenn der Gegner mit der vollen Kapelle antritt, wird das allerdings ein hartes Brot.“
Zur gleichen Zeit sind um 17 Uhr die Handballerinnen der HSG Großenlüder/Hainzell gefragt. Der Tabellenneunte erwartet mit der TSG Dittershausen das Ligaschlusslicht – zumindest auf dem Papier eine Pflichtaufgabe für Trainer Liviu Pavel und sein Team.
