Gelnhausen (pm/pf) – Die zunehmenden Hitzewellen der vergangenen Jahre zeigen immer deutlicher, dass extreme Temperaturen nicht nur eine Belastung für die Bevölkerung, sondern auch für das Gesundheitswesen und insbesondere den Rettungsdienst darstellen. Das zeigte sich jüngst während der extrem heißen Tage im Juni, als die Temperaturen in vielen Regionen Deutschlands über mehrere Tage hinweg deutlich über 30 Grad und sogar 40 Grad lagen und in den „tropischen Nächten“ nicht unter 20 Grad sanken. „Die Folge waren auch im Main-Kinzig-Kreis deutlich steigende Einsatzzahlen, insbesondere aufgrund von Kreislaufproblemen, zu wenig Flüssigkeitszufuhr, hitzebedingter Erschöpfung und der Verschlechterung bestehender Vorerkrankungen“, berichtet Dr. Wolfgang Lenz, Leiter des Amts für Gesundheit und Gefahrenabwehr im Main-Kinzig-Kreis.