„In Hessen nutzten in der abgelaufenen Saison 141 Frauen beziehungsweise Mädchen die Möglichkeit, in Männermannschaften mitzuspielen. Dazu haben wir von vielen Seiten – Vereinen, Mannschaften sowie Spielerinnen und Spielern – ein positives Feedback erhalten“, sagt Lena Nöding, Vorsitzende des Verbandsausschusses für Frauen- und Mädchenfußball. Deshalb wolle man diese Möglichkeit auch weiterhin anbieten.
Neben der Verlängerung des Projekts gibt es weitere Änderungen im Frauen- und Mädchenbereich.
Neue Einsatzregelung im Frauenbereich
Zum Schutz des sportlichen Wettbewerbs wurde die Regelung für Einsätze in mehreren Mannschaften angepasst. Spielerinnen, die in mehr als fünf gewerteten Rückrundenspielen der höheren Frauenmannschaft ihres Vereins eingesetzt wurden, dürfen künftig nicht mehr in den letzten beiden Meisterschaftsspielen sowie möglichen Entscheidungs- und Relegationsspielen der unteren Mannschaft ihres Vereins antreten.
Die Regelung gilt für Teams unterhalb der Frauen-Bundesliga und der zweiten Frauen-Bundesliga und betrifft die Hessenliga, Verbandsliga, Gruppenliga, Kreisoberliga sowie die Kreisligen. Eine Altersbegrenzung spielt dabei keine Rolle mehr.
Mehr Möglichkeiten für B-Juniorinnen
Auch der Einsatz von B-Juniorinnen in Frauenmannschaften wurde angepasst. Unter bestimmten Voraussetzungen können Spielerinnen des jüngeren B-Juniorinnen-Jahrgangs aus Gründen der Talentförderung künftig auf Antrag eine zusätzliche Spielberechtigung für eine Frauenmannschaft ihres Vereins in der Bundesliga oder 2. Frauen-Bundesliga erhalten. Die Voraussetzungen für diese Ausnahmegenehmigungen wurden erweitert und genauer festgelegt. Darüber hinaus hat der HFV beschlossen, die Regelungen im Juniorinnenbereich an die der Junioren anzupassen. Für E-, F- und G-Juniorinnen werden künftig die Abseits- und Rückpassregel aufgehoben.
