„Es geht um Freundschaft, es geht darum, Menschen aus aller Welt zusammenzubringen“, sagte Daniel Schreiner bei seiner Begrüßung. Die Sommeruniversität sei ein Zeichen dafür, dass internationale Zusammenarbeit und Austausch wichtiger denn je seien. „Wir können nicht gegeneinander arbeiten, sondern nur miteinander“, betonte Schreiner.
Besonders beeindruckend sei die Vielfalt der Herkunftsländer. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer würden nahezu alle Kontinente vertreten und damit zeigen, wie wertvoll Begegnungen zwischen unterschiedlichen Kulturen seien. „Sie sind ein Symbol dafür, dass wir voneinander lernen und gemeinsam Zukunft gestalten können“, sagte Schreiner.
Auch Wissenschaftsminister Timon Gremmels würdigte die Bedeutung der Internationalen Sommeruniversität. Veranstaltungen wie diese gingen weit über das hinaus, was klassische Hochschularbeit leisten könne. Es gehe nicht nur um Wissen und Sprache, sondern auch um persönliche Begegnungen, Freundschaften und den Austausch zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern.
„Die Sommeruniversität zeigt, welchen Wert internationale Zusammenarbeit hat“, so Gremmels. Gerade in einer Zeit, in der globale Herausforderungen nur gemeinsam gelöst werden könnten, seien solche Begegnungen von großer Bedeutung.
Die ISU ist ein Gemeinschaftsprojekt der hessischen Hochschulen und wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Sie richtet sich an Studierende, die Interesse an globalen Gesundheits-, Gesellschafts- und Wirtschaftsfragen haben und ihre Deutschkenntnisse verbessern möchten.
Neben Intensivsprachkursen steht für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein umfangreiches kulturelles Programm auf dem Plan. Dazu gehören unter anderem Exkursionen nach Berlin, Eisenach, Würzburg und Weimar sowie ein Besuch der Gedenkstätte Point Alpha. Auch Veranstaltungen zu Geschichte, Politik, Wirtschaft, Musik und Kunst sowie Workshops zu Sport, Tanzen, Kochen und Medien gehören zum Programm.
Die diesjährigen Teilnehmer kommen aus Australien, Bangladesch, Deutschland, Ghana, dem Irak, Kolumbien, den Niederlanden, Österreich, Portugal, Sri Lanka, Südafrika, der Ukraine, Ungarn und den USA. Auch Studierende aus den Fuldaer Partnerstädten Dokkum und Wilmington nehmen teil.
Prof. Dr. Uwe Hunger, wissenschaftlicher Leiter der ISU an der Hochschule Fulda, und Julia-Sophie Rothmann, Leiterin des Internationalen Office, begleiten das Programm. Unterstützt wird der Austausch zudem durch die Partnerschaftsvereine der Stadt Fulda.
Die Sommeruniversität bietet den Studierenden nicht nur die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen und Deutschland kennenzulernen, sondern auch Kontakte über Ländergrenzen hinweg zu knüpfen. Genau dieser persönliche Austausch ist ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung.
