Fulda (pm/pf) – Was passiert, wenn ein Kind im Mutterleib oder kurz nach der Geburt verstirbt? Für betroffene Eltern ist dieser Verlust ein unvorstellbares und erschütterndes Ereignis. Neben der Trauer tauchen viele Fragen und Gefühle auf, die schwer zu fassen sind. Jetzt greift eine Wanderausstellung in der Galerie vor den Spiegelsälen des Fuldaer Stadtschlosses (zu sehen vom 30. November bis 14. Dezember) dieses oft tabuisierte Thema auf. Die Initiatorinnen der Ausstellung, Monika Darimond (Verein donum vitae), Gudrun Bunse-Erb (skf) und Miriam Goldbach (Fachstelle Frühe Hilfe, Stadt Fulda), sind sich einig: „Viele Frauen denken, dass sie mit ihrem Schicksal alleine sind – aber das ist nicht der Fall. Dies wollen wir ins öffentliche Bewusstsein rufen.“