„Mit einer konzertierten Übergabe ihrer Tarifforderungen in allen 16 Bundesländern startet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) heute, Donnerstag, 27. November 2025 weitgehend zeitgleich in die jeweilige Tarifrunde zu den Arbeitsbedingungen im kommunalen Nahverkehr“, heißt es in einer Mitteilung. Betroffen seien bundesweit knapp 150 kommunale Unternehmen in Städten und Landkreisen sowie in den drei Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen.
Aber: Osthessen ist von den Verhandlungen nicht betroffen, denn am Donnerstag wird lediglich in Frankfurt die Forderung an den Präsidenten des Kommunalen Arbeitgeberverbandes und Frankfurter Stadtkämmerer, Dr. Bastian Bergerhoff, übergeben, wie Gewerkschaftssekretär Jochen Koppel, der für Hessen zuständig ist, erklärt.
Gestreikt wird also im Busverkehr nicht, das bekräftigt auch RhönEnergie-Sprecher Dr. Volker Nies: „Die RhönEnergie Verkehrsbetriebe sind von den von Verdi geführten Tarifverhandlungen – und damit auch der Streikankündigung – in keiner Weise betroffen. […] Unsere Busse werden ganz normal nach Plan fahren“. Die Verkehrsbetriebe gehören außerdem dem Tarifverbund des LHO (Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer) an – und dieser Tarifvertrag läuft noch einige Jahre, so Nies.
