Fulda (pm/pf) – Die Jahre 2019 und 2020 — mit dem Mord an Dr. Walter Lübcke und dem Attentat von Hanau — stellen einen traurigen Höhepunkt in der Geschichte rechter Gewalt in Hessen dar. Doch rechter Terror ist kein neues Phänomen. Er zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte Hessens. Dies haben die Politikwissenschaftler:innen Sascha Schmidt und Yvonne Weyrauch in ihrem Buch „Rechter Terror in Hessen“ (erschienen 2023 im Wochenschau-Verlag) umfassend dargestellt. Seit Gründung des Bundeslandes haben mindestens 21 Menschen durch brutale rechte Gewalt ihr Leben verloren.