Seit dem Kauf des Areals führe der Magistrat Sondierungsgespräche mit diversen Interessenten, um eine marktgerechte Entwicklung des Areals im Sinne der städtischen Planungsziele, welche mit dem Entwicklungskonzept zur Vorkaufsrechtssatzung beschlossen wurden, zu ermöglichen. Ziel sei es, bis zum Ende des Jahres 2026 die gesammelten Erkenntnisse der Sondierung zu bewerten, sodass im Jahr 2027 formelle Schritte, wie Planverfahren oder Vertragsschlüssen, begonnen werden könnten, heißt es in der Antwort von Wingenfeld. Der Magistrat verfolge das Ziel, das Areal städtebaulich geordnet weiterzuentwickeln. „Hierzu wurde ein entsprechendes Konzept erarbeitet und der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt“, so Wingenfeld weiter. Aus Sicht des Magistrats kämen insbesondere Nutzungen im Bereich der Industrie, der Produktion, des Handels und Gewerbes im Allgemeinen in Betracht. Zudem sei die Nutzung für ein Depot, als auch für das Klinikum Fulda denkbar. „Erstes Ziel für den Magistrat ist die Ansiedlung neuer Arbeitsplätze, sowie die Schaffung neuer Wertschöpfung auf dem ehemaligen Industrieareal“, so Wingenfeld.
Aufgrund der öffentlichen Berichterstattung und auch direkter Gespräche sei vielfach grundsätzliches Interesse geäußert worden, sich auf dem Gelände anzusiedeln und gegebenenfalls selbst für Teilbereiche zu investieren. Die Meldungen von Interessierten würden weiterhin gesammelt und bewertet. Auf Basis der Einschätzung der Fachverwaltung würden dann weitere Sondierungsgespräche geführt. „Zudem gibt es vereinzelt Anfragen zur temporären Anmietung einzelner Teilflächen“, schildert Wingenfeld: „Diese werden ebenfalls im Kontext der geplanten geordneten städtebaulichen Entwicklung bewertet.“
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