Die erste Äußerung von Ex-Pächterin Beverly Borg nach ihrem Rückzug sollte laut ihrer Aussage dazu dienen, „damit dann hoffentlich Ruhe ist“. Nun sei ihr vom BR mitgeteilt worden – wie sie am Donnerstag schrieb – bis nachmittags nochmal Stellung zu nehmen. „Was sonst passiert, weiß ja jeder“, leitet sie ein und ergänzt: „Öffentlich etwas auszutragen, ist nicht in Ordnung, das weiß ich. Für beide Seiten“.
Es folgen mehrere Absätze darüber, wie beim Bau vorgegangen wurde und welche Kosten entstanden seien. Beispielsweise bemängelt Borg, dass ein Balkongitter aus Holz genügt hätte – stattdessen sei eines aus Glas für 12.000 Euro (statt 5000) angeschafft worden. „Für die nächsten 100 Jahre gebaut? Warum dann Spanplattenmöbel im Obergeschoss, die schon jetzt Schäden aufweisen?“, schreibt sie weiter, und richtet sich öffentlich an Manfred Egert vom Rhönklub: Es sei nur um das „Ego“ gegangen: „Wir schaffen das innerhalb von einem Jahr. Kosten egal“, so Borg, die eine Auflistung der Spendengelder, und worin diese investiert worden sind, fordert. Sie möchte ihre Spenden wiederum nun an Organisationen geben, „die es wirklich brauchen“, und die Gelder nicht für Kronleuchter ausgeben, „weil er in den Augen der Architekten ein Highlight ist“. Auch über die Situation am Kiosk lässt sich Borg noch einmal aus, und bedankt sich schließlich bei allen Unterstützern. „Wir hoffen, dass wir jetzt Ruhe finden können“.
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