Schlitzer Kerze: Flamme sitzt wieder auf dem Bergfried

Fotos: Silas Messing

Schlitz (sim) – Ein strahlend blauer Himmel über Schlitz, ein großer Kran vor der historischen Kulisse der Burgenstadt und hoch oben ein vertrauter Anblick, der langsam zurückkehrt: Die Vorfreude auf Weihnachten bekommt in Schlitz wieder ein sichtbares Zeichen. Mitte dieser Woche wurde die markante Flamme auf der Spitze des Bergfrieds der Hinterburg befestigt. Damit nimmt die größte Weihnachtskerze der Welt Schritt für Schritt wieder Gestalt an – und ein Stück Adventszauber kehrt in die Stadt zurück.

Mit einem Kran der Firma CC Bäuml wurde die rund sechs Meter hohe, flammenförmige Metallkonstruktion nach oben gehoben und auf dem 36 Meter hohen Bergfried befestigt. Dort bildet sie künftig wieder die Spitze des weithin sichtbaren Kerzenturms. Zusammen mit dem roten Stoffmantel erreicht das Schlitzer Wahrzeichen eine Gesamthöhe von rund 42 Metern. Schon jetzt lässt sich erahnen, wie eindrucksvoll die Weihnachtskerze bald wieder über den Dächern der Stadt leuchten wird.

Ganz fertig ist das winterliche Wahrzeichen allerdings noch nicht. Wie die Stadt Schlitz mitteilt, wird derzeit das rote Tuch kontrolliert. Anschließend soll es angebracht werden und dem Bergfried wieder sein unverwechselbares Erscheinungsbild verleihen. Erst mit dem roten Mantel ist die Verwandlung zur weltbekannten Schlitzer Weihnachtskerze vollständig.

Bis dahin bleibt noch ein wenig zu tun. Doch mit der befestigten Flamme ist ein wichtiger Schritt geschafft. Wenn schließlich das rote Tuch sitzt und die Lichter zur Burgenweihnacht eingeschaltet werden, verwandelt sich der Bergfried wieder in einen leuchtenden Blickfang – und Schlitz bekommt sein weithin sichtbares Symbol für die Adventszeit zurück.

 

WERBUNG