„Für mich ist es ein besonderes Herzensanliegen“, betonte Strube. Trotz ihres Amtes als Staatssekretärin habe sie ihr ehrenamtliches Engagement als Aufsichtsrätin einer Behinderten-Werkstatt bewusst beibehalten. „Das gehört für mich einfach zusammen.“
Am Stand werden unter anderem handgefertigte Produkte von Menschen mit Behinderungen verkauft. Strube zeigte sich davon sichtlich beeindruckt: „Menschen mit Behinderungen werden oft unterschätzt.“ Besonders gefragt seien bei den Kundinnen und Kunden die Socken und der Likör, für die viele gezielt an den Caritas-Stand kämen.
Ein wichtiges Anliegen sei für sie der inklusive Gedanke: „Wir wollen Menschen mit Behinderungen in die Mitte der Gesellschaft holen. Wir wollen nicht exklusiv, sondern inklusiv denken.“ Der Standort des Standes auf dem Markt sei dafür ein gutes Signal: „Ich freue mich, dass der Stand so gut auf dem Markt etabliert ist und nicht am Rande, sondern mitten an einem Platz mit guter Frequenz steht.“
Auf die Frage nach ihrem persönlich besten Weihnachtsgeschenk sagte Strube: „Die besten Geschenke sind die, die nicht verpackt sind“ – und verwies dabei auf Familie und Freunde. „Viele Menschen sind einsam und sitzen nicht in einer großen Runde zusammen – das ist ein großes Geschenk.“
