„Es ist immer schön, sich mit den Leuten zu unterhalten“, sagt Steinert. Viele erzählten von ihren eigenen Erlebnissen – Begegnungen, die für ihn jedes Jahr aufs Neue etwas Besonderes seien. Neben zahlreichen neuen Gesichtern gebe es auch viele Stammkunden, die bewusst wiederkämen: „Wenn es dann heißt: ‚Letztes Jahr hatte ich die Grillzange, dieses Jahr hätte ich gerne die Grillzange in der Form‘ – das freut mich sehr.“
Besonders in Erinnerung geblieben sei ihm eine Besucherin, die gleich mehrere Krippen in unterschiedlichen Größen gekauft habe, weil sie diese so schön fand. Solche Momente hätten ihm gezeigt, wie wertgeschätzt die handgefertigten Produkte der Werkstätten seien. Die Einladung, am Stand mitzuhelfen, nehme er jedes Mal gerne an: „Ich freue mich jedes Mal wieder, hier stehen zu dürfen. Es geht um eine gute Sache – und dafür mache ich das gerne.“
Am Caritas-Stand werden traditionell Produkte verkauft, die von Menschen mit Behinderungen gefertigt wurden. Durch den Standort mitten auf dem Markt sollen Inklusion und Sichtbarkeit gefördert werden – ein Anliegen, das auch Steinert am Herzen liegt.
