Das Wetter am Sonntagvormittag war nicht ganz perfekt für weihnachtliche Stimmung – ein paar Grad kälter und aus dem Regen wären Schneeflocken geworden für ein echtes, winterliches Ambiente. Bürgermeisterin Alexandra Ballweg begrüßte die Gäste mit einer Rede: „Unser Weihnachtsmarkt ist etwas ganz Besonderes und wir freuen uns über jeden Helfer und jeden Gast, der etwas dazu beiträgt. Wir können es schon riechen, wie viele kulinarisch etwas zum Markt beitragen. Der Markt lebt aber nicht vom Essen und Trinken allein. Es gibt wieder ganz viel Handwerkliches und Handgemachtes.“ Landtagsabgeordneter Sebastian Müller betonte: „Der Gesang der Rhönlerchen überschallt das Wetter. In Zeiten mit vielen Krisen können Traditionen einen Gegenpol bilden. Dazu gehört der Weihnachtsmarkt hier in Poppenhausen.“ Thorsten Raab vom Biosphärenreservat lobte das Programm für die ganze Familie: “Das so viele da sind zeigt – der Rhöner trotzt dem Wetter.”
Der Weihnachtsmarkt war besonders auf handwerkliche und künstlerische Produkte ausgerichtet. Der Fokus lag vor allem auf selbstgemachten Dingen, die von lokalen Vereinen oder Privatpersonen aus der Umgebung verkauft wurden. An den verschiedenen Marktständen wurden zum Beispiel bunte Basteleien, Handarbeiten, Geschenkartikel, Krippen oder Kränze angeboten. Mit Crêpes, Glühwein, Plätzchen und weiteren regionalen Köstlichkeiten war auch für das leibliche Wohl gesorgt – nicht nur an den Ständen, sondern auch in der umliegenden Gastronomie. Zur Eröffnung sangen die Rhönlerchen, am Nachmitttag spielte der Musikverein Poppenhausen – und auch der Nikolaus hatte seinen Besuch angekündigt. Die “7 Rhöner Franken” waren um 15.30 Uhr im Rahmen eines Benefizkonzerts zugunsten von „Leben und Arbeiten in Poppenhausen” in der Pfarrkirche zu hören.
