In entspannter und herzlicher Atmosphäre präsentierten sich 18 Vereine, Initiativen und Organisationen, darunter der AWO Kreisverband Fulda, die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), die Mütze, die Ukraine-Hilfe Fulda, Omas gegen Rechts sowie der Weltladen Fulda. Mit ihren liebevoll gestalteten Ständen, Informationsangeboten und kulinarischen Beiträgen zeigten sie eindrucksvoll, wie vielfältig und engagiert die Zivilgesellschaft in Fulda ist.
„Der Weihnachtsmarkt ist für uns mehr als ein schöner Adventsnachmittag – er ist ein Ort der Begegnung, der Vielfalt und des Dialogs“, betonte Christine Fischer von „Fulda stellt sich quer“ und zeigte sich bereits am frühen Nachmittag äußerst zufrieden mit dem „etwas anderen Weihnachtsmarkt“: Das Kulturzentrum Kreuz platzte aus allen Nähten: „Es sind wirklich viele Menschen hier. Das war auch das Ziel unserer Veranstaltung, dass wir einfach Menschen aus verschiedenen Bereichen hier zusammenbringen können.“ Dieses Selbstverständnis war während der gesamten Veranstaltung spürbar: Menschen kamen miteinander ins Gespräch, tauschten sich aus und setzten gemeinsam ein Zeichen für Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung.
Ein abwechslungsreiches Kulturprogramm sorgte für besondere Höhepunkte. Die ukrainische Jugendtanzgruppe „Impuls“ begeisterte das Publikum mit traditionellen Tänzen und brachte internationale Farben auf die Bühne. Für leuchtende Kinderaugen sorgte der Besuch des Weihnachtsmanns um 16 Uhr. Musikalisch begleitet wurde der Tag von der Rhöner Kartoffelband, die mit weihnachtlichen und regionalen Klängen immer wieder für eine warme, einladende Stimmung sorgte.
Ein zentraler Gedanke des „etwas anderen Weihnachtsmarktes“ ist der solidarische Hintergrund. Ein großer Teil der Einnahmen aus dem Verkauf gespendeter Artikel fließt direkt in regionale und internationale Hilfsprojekte. Damit wurde jeder Einkauf zu einem aktiven Beitrag für Menschen, die Unterstützung benötigen. Besonders beliebt waren die hochwertigen Sachspenden renommierter Unternehmen – von Winterkleidung über Haushaltswaren bis hin zu Spielzeug und Geschenkartikeln – die zu sehr günstigen Preisen angeboten wurden.
Auch kulinarisch ließ der Markt keine Wünsche offen: Das Mütze-Café verwöhnte mit selbstgebackenem Kuchen und Kaffee, die „Omas gegen Rechts“ lockten mit frisch gebackenen Waffeln, die Ukraine-Hilfe bot landestypische Spezialitäten an und die AWO verkaufte selbstgemachte Marmeladen und weitere Leckereien. Die Vielfalt der Speisen spiegelte dabei die Offenheit und Gastfreundschaft des gesamten Marktes wider.
Der „etwas andere Weihnachtsmarkt“ zeigte einmal mehr, dass Advent auch anders gefeiert werden kann – offen, bunt und solidarisch. Als Treffpunkt für Familien, Engagierte, Neugierige und Menschen jeden Alters wurde das Kulturzentrum Kreuz zu einem Ort des Austauschs und der Hoffnung. Ein gelungener Nachmittag, der nicht nur vorweihnachtliche Stimmung verbreitete, sondern auch Mut machte und Gemeinschaft spürbar werden ließ.
