Trotz hoher Kosten – Weihnachtsbaumpreise bleiben stabil

Archivfoto: Christine Görlich

Osthessen (as) – Eine festlich geschmückte Tanne, umgeben von Geschenken – das brauchen viele Menschen in Osthessen für ein besinnliches Weihnachtsfest. Entsprechend groß ist auch in diesem Jahr wieder die Nachfrage. Viele Anbieter von Weihnachtsbäumen in der Region stehen bereits in den Startlöchern oder haben mit ersten Lieferungen begonnen. Auch wenn sie mit steigenden Arbeitskosten zu kämpfen haben, bleiben die Preise weitestgehend stabil.

Bei XXXL Lutz in Fulda gibt es in diesem Jahr bereits seit 35 Jahren Tannen zu kaufen. Mario Klüh aus Hauswurz, der mit seiner Familie den Stand betreibt, freut sich auf den Start. Am Freitag, den 5. Dezember verkauft er ebenfalls Bäume im Bereich des Rewe-Markts in Petersberg. „Die Preise bleiben dieses Jahr stabil“, verspricht Klüh und erzählt, dass er schon einige Tannen an Firmen ausgeliefert hat. Für Kundinnen und Kunden gebe es ebenfalls die Möglichkeit, sich den passenden Weihnachtsbaum nach Hause liefern zu lassen, wenn er nicht ins eigene Auto passen sollte. „Der Favorit ist immer die Nordmann-Tanne und ein Zwei-Meter-Baum“, stellt der Standbetreiber fest. In der Tendenz würden viele mittlerweile einen schmaleren Baum bevorzugen, der sich gut in das jeweilige Wohnzimmer einsetzen lasse. „Alle Bäume sind frisch“, verspricht Klüh.

Etwas früher war es schon in Rothemann und Gersfeld mit dem Weihnachtsbaumverkauf soweit, berichtet Matthias Hack: „Viele stellen ihren Baum früh auf.“ Bis zum 24. Dezember habe der Verkaufsstand jeweils montags bis donnerstags von 12 bis 18 Uhr und freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Für 25 Euro pro Meter Nordmanntanne bietet der Verkäufer „100 Prozent Biobäume“: „Der Preis bleibt, wir können den noch halten.“ Ein besonderes Highlight: Wer mag, darf den Baum auch selbst schlagen: „Frischer geht es gar nicht.“ Nach der Erfahrung von Hack tendieren die Menschen eher zu einer mittelgroßen Tanne und kommen auch meist aus der Region. Entsprechend positiv gestimmt ist er für die Saison: „Ich habe keine Angst vor der Zukunft.“

In Hosenfeld können die Osthessen sich beim Familienunternehmen Weihnachtsbäume Völlinger jeweils  Freitag und Samstag den passenden Baum aussuchen. Wie Harald Völlinger angibt, habe er die Preise in diesem Jahr leicht anziehen müssen. Als Grund nennt er höhere Betriebskosten und die Anschaffung von Ersatzteilen. Hinzu kämen auch Ausfälle durch Frostschäden. Dennoch sei er positiv bestimmt, bis zum Weihnachtsfest seine Bäume verkaufen zu können: „Ich habe viele Anfragen bekommen, die Resonanz ist gut.“ In der Tendenz beobachtet Völlinger zwei unterschiedliche Trends. Wer sehr früh einen Baum kaufe, würde meist die großen Exemplare auswählen. Für Kurzentschlossene hingegen sei der kleinere Baum meist beliebter.

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