Autohaus Sorg spendet zu Weihnachten an fünf Projekte

Matthias Ulrich von Ford in Köln, Verkaufsleiter Torsten Racky, Dr. Mascha Sorg (von links) und Gertraud Sorg (Mitte) zusammen mit den Empfängern der Spende. Foto: Jasha Günther.

Fulda (gü) – Schecks im Gesamtwert von 7500 Euro wurden am Mittwochnachmittag im Autohaus Sorg in Fulda übergeben. Mit dem Geld, das zum Teil vom Ford-Konzern und zum Teil von der Sorg-Gruppe zur Verfügung gestellt wird, werden fünf Projekte von Organisationen aus der Region unterstützt, denen das Unternehmen besonders verbunden ist.

Jeweils 1500 Euro gehen an die Caritas Jugendhilfe, den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Fulda, den Rotary Club Fulda Paulustor, das DRK Fulda und die St. Antonius-Stiftung. Dr. Mascha Sorg, Geschäftsführerin von Sorg Premium Cars, überreichte die Schecks und berichtete auch jeweils, wie es zu der Verbundenheit mit den Empfängern kommt. Mit der Caritas Jugendhilfe wurden schon gemeinsame Arbeitseinsätze durchgeführt. An die Vertreterinnen des SkF gewandt sagte Sorg: „Es ist immer wieder beeindruckend, wenn man hört, in wie vielen verschiedenen Bereichen ihr im Einsatz seid.“ Im Rotary-Club ist Sorg selbst Mitglied, mit dem DRK arbeitet das Autohaus schon lange zusammen und zu der Spende an antonius sagte Sorg: „Da müssen wir, glaub ich, nichts weiter zu sagen, wie verbunden wir sind.“

Die Vertreter der jeweiligen Organisationen gaben einen Einblick, wofür konkret das Geld verwendet werden soll. Christof Schneider, Einrichtungsleiter des Caritas Jugendhilfeverbunds St. Elisabeth berichtete, dass in Maberzell in Kürze eine zweite Gruppe für Kinder, die durch Jugendämter in Obhut genommen werden, eröffnet werde. Mit der Spende sollen dort Projekte finanziert werden. Für den SkF Fulda waren Vorsitzende Ursula Schmitt und Geschäftsführerin Sarah Muth gekommen. „Wir planen im nächsten Jahr eine Erweiterung des Frauenhauses“, schilderte Muth. Das Geld soll ein Beitrag sein, die neuen Wohnungen einzurichten. Der amtierende Präsident des Rotary Club Fulda Paulustor, Dr. Dirk Groß, berichtete über das Tansania-Projekt des Clubs. Einige Mitglieder seien auch gerade erst wieder aus dem afrikanischen Land zurückgekommen, wo der Rotary Club seit 2006 in einer und seit 2021 auch noch in einer zweiten Schule die Wassersituation verbessert und dadurch zu einer besseren Hygiene- und Lebenssituation beiträgt.

Markus Otto, Leiter Geschäftsbereich Senioren beim DRK-Kreisverband Fulda, sagte: „Wir freuen uns über die großzügige Spende und wollen sie in den Senioreneinrichtungen verwenden.“ Konkret soll eine weitere VR-Brille angeschafft werden, mit dem die Bewohner beispielsweise virtuelle Waldspaziergänge unternehmen können. Digitale Themen seien dem DRK in Zeiten, in denen viele Senioren mit eigenem Smartphone in die Einrichtungen einziehen, wichtig, das zeige auch der seit einigen Jahren eingesetzte humanoide Roboter Pepper. Lioba Wingenfeld, stellvertretende Vorsitzende der St. Antonius-Stiftung, berichtete über das aktuelle Projekt er:wachsen, in das die Spende fließen soll: „In Haimbach entstehen derzeit große Gewächshäuser.“ Dort werden künftig nicht nur Tomaten und Gurken, sondern auch Talente wachsen. Bei der Ausstattung der Gewächshäuser gelte es die besonderen Bedarfe zu berücksichtigen, wie zum Beispiel Ruheräume, breitere Gänge und Hochbeete, an denen Rollstuhlfahrer arbeiten können.

Weihnachtsspende im Autohaus Sorg übergeben. Fotos: Jasha Günther.

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