Adventsgrüße aus dem Gefängnis: Inhaftierte lesen für ihre Kinder

Symbolfoto: Pixabay.

Hünfeld (pm/gü) – Gerade im Advent und in der Weihnachtszeit ist es für Familien – besonders aber für die Kinder – schwer, wenn der Vater nicht dabei sein kann. Umso schöner und berührender ist es, wenn dieser zumindest mit seiner Stimme ganz nah bei seinen Kindern ist.

Möglich machen dies die katholischen Gefängnisseelsorger Michael Kullinat (Schwalmstadt), Dietrich Fröba (Kassel) und Sarah Benkner (Hünfeld). In den vergangenen Wochen haben sie gemeinsam mit Inhaftierten Weihnachtsgeschichten für deren Kinder aufgenommen. Die Väter lasen eine Geschichte aus dem Buch „24 Engel für die Weihnachtszeit“ von Erwin Grosche (erschienen im Gabriel-Verlag) vor. Diese wurde aufgenommen, und das Besondere dabei ist: Jeder Papa konnte zusätzlich noch einen persönlichen Gruß beisteuern. In der Stabsabteilung Kommunikation des Bistums Fulda wurden die Aufnahmen anschließend nachbearbeitet und per E-Mail oder USB-Stick an die Kinder verschickt. Diese Adventsgrüße sind eine sehr schöne Möglichkeit, Brücken zwischen den Vätern im Gefängnis und ihren Kindern zu bauen. Für die Gefängnisseelsorger ist dies jedes Jahr ein wichtiger Baustein, um die Beziehungen innerhalb der Familien lebendig zu halten.

WERBUNG