Die Predigt zu Römer 13,8–12 traf sichtbar einen Nerv der Zeit. Eine Besucherin sagte im Anschluss: „Dieses Jahr wollte der Advent für mich eigentlich gar nicht kommen – alles ist so bedrückend. Aber nach dieser Predigt habe ich gespürt, dass ich doch angekommen bin – in der Advents- und Vorweihnachtszeit.“
Wegen der hohen Teilnahme wurde zusätzlich zum Gottesdienstraum der Erweiterungssaal geöffnet. Die Atmosphäre war festlich und zugleich geprägt von echtem Adventsgefühl: Hoffnung, Konzentration, Ankunft.
Nach dem Gottesdienst kamen viele Besucherinnen und Besucher beim Mitbringbuffet miteinander ins Gespräch. Parallel dazu öffnete der Adventsbasar, dessen Angebot ausschließlich aus handwerklich gefertigten Einzelstücken bestand – entstanden im Kreativkreis der Gemeinde über viele Monate hinweg. Auch das aufwendig gestaltete „Hexenhaus“ wurde versteigert. Insgesamt wurden über 1.200 Euro für die neue Bestuhlung des Bonhoefferhauses eingenommen. Der Nachmittag endete gegen 15.30 Uhr – mit vielen Gesprächen und spürbarer Gemeinschaft. Pfarrer Lange zeigte sich am Ende des Tages besonders dankbar: „Es war beeindruckend zu sehen, wie viele Menschen heute mitgeholfen, mitgefeiert und mitgetragen haben. So wird aus einem Gottesdienst ein Tag, der wirklich gelingt.“
