Die Vorbereitungen laufen in allen Häusern auf Hochtouren. Steffen Ackermann, Betreiber des Hotel Central in der Heinrichstraße und stellvertretender Vorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga, sieht sich und sein Team bestens gerüstet. „Es ist wie ein klassischer Messezeitraum“, erklärt Ackermann mit Blick auf das erhöhte Gästeaufkommen während der Festtage. Bereits seit dem Herbst des vergangenen Jahres hätten sich vermehrt Aussteller und Organisationsteams, die rund um den Hessentag aktiv sind, ein Zimmer über den Zeitraum gebucht. Gerade an den Wochenenden, an denen die großen Konzerte in der Domplatzarena stattfinden, ist die Auslastung naturgemäß höher als an den Tagen unter der Woche. „Ich glaube, dass es unter der Woche mehr Tagestouristen sein werden“, so Ackermann.
In seiner Funktion als stellvertretender Dehoga-Vorsitzender blickt er positiv über das eigene Haus hinaus und betont, dass die Betriebe in Fulda exzellent vorbereitet seien. Die Branche hat im Vorfeld logistische Maßnahmen getroffen, um wichtige Waren dauerhaft vor Ort zu lagern. Davon abgesehen ist die Fuldaer Hotellerie bekannt dafür, ein „durchgehend guter Gastgeber“ zu sein. In den Unterkünften herrscht daher keine Sorge vor dem großen Ansturm, sondern vor allem Vorfreude auf die ereignisreiche Zeit.
Ein ähnliches Bild zeichnet sich im Hotel Esperanto ab, wo seit einigen Monaten eine deutlich erhöhte Nachfrage wegen des Großereignisses spürbar ist. „Für den Zeitraum des Hessentages sind wir im Hotel Esperanto bereits sehr gut gebucht, insbesondere an den Wochenenden und rund um die großen Konzert-Highlights“, berichtet Geschäftsleiter Martin Gremm. Es seien aktuell nur noch einzelne Kapazitäten verfügbar, das Haus rechnet jedoch mit einer vollständigen Auslastung in den kommenden Wochen. Viele Buchungen gingen bereits frühzeitig ein, sodass sich jetzt schon ein bunter Mix in den Zimmern abhebt. „Neben klassischen Festbesuchern begrüßen wir zahlreiche Aussteller, Künstler, Mitwirkende sowie Geschäftspartner und Organisationsteams des Hessentags. Gerade diese Mischung macht die Atmosphäre während des Landesfestes besonders spannend“, so Gremm.
Hinter den Kulissen bringt der Festzeitraum logistische Höchstanforderungen mit sich. „Wir bereiten uns deshalb intensiv vor und verstärken unser Team in einigen Bereichen zusätzlich mit Aushilfen und saisonaler Unterstützung“, erklärt Gremm. Um trotz absehbarer Straßensperrungen und erhöhtem Verkehrsaufkommen reibungslose Abläufe sicherzustellen, kooperieren die Verantwortlichen eng mit Lieferanten und regionalen Partnern. Trotz dieser Herausforderungen überwiegt die Vorfreude, da das Landesfest der gesamten Region die Chance bietet, sich als gastfreundlicher und lebendiger Standort zu präsentieren. „Wir freuen uns darauf, viele Gäste aus ganz Hessen und darüber hinaus bei uns begrüßen zu dürfen“, schließt der Geschäftsleiter.
Die Verantwortlichen des Hotels Platzhirsch blicken den Festtagen ebenfalls mit großer Erwartung entgegen. „Wir haben eine sehr gute Auslastung über den Zeitraum des Hessentages“, bestätigt die Assistentin der Geschäftsführung, Stephanie Wohnig. Da der Betrieb solche Werte bereits von regulären Messen in der Stadt kenne, herrscht im Team eine routinierte Gelassenheit. „Wir freuen uns auf die Gäste während des Hessentages“, so Wohnig abschließend.
