Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld begrüßte die Besucherinnen und Besucher gemeinsam mit Stadtbaurat Daniel Schreiner. Beide betonten die Bedeutung des Projekts für die Naherholung und die Stadtentwicklung. Schreiner sprach davon, dass man Projekte wie dieses „nicht nur abstrakt würdigen, sondern vor Ort feierlich ausdrücken“ müsse. Passend zum bundesweiten Tag der Städtebauförderung verwies er außerdem darauf, „wie wirkmächtig Städtebauförderung sein kann.“
Zudem bedankte sich der Oberbürgermeister bei allen beteiligten Magistratsmitgliedern, den Stellvertretern der Städtebauförderung, dem Umweltzentrum, Z-Bau, den Betreibern von Firlefanz sowie den Anwohnern und allen anderen, die beim Bau oder der Planung involviert waren. Die Idee für die Anlage habe bereits seit mehr als zehn Jahren bestanden, konkret entwickelt worden sei sie schließlich während der Corona-Pandemie.
Architekt Tobias Mann erläuterte anschließend das gestalterische Konzept der Anlage. Wichtig sei gewesen, die Bahnen modern, offen und fröhlich wirken zu lassen. Insgesamt umfasst die Anlage 18 Bahnen, die jeweils aus einem Guss gefertigt wurden und pro Bahn über drei Tonnen schwer sind.
Auch Umweltpädagogik spielt auf der neuen Anlage eine zentrale Rolle. Marion Gottschalk aus der Geschäftsleitung des Umweltzentrums stellte das entsprechende Konzept vor. Künftig sollen weitere interaktive Stationen entstehen, die Umweltbildung und nachhaltiges Lernen fördern. Regionalität, Gesundheit und Wohlbefinden stehen dabei im Mittelpunkt.
Die Betreiber der Anlage stammen vom Genussgarten Firlefanz. Paul Pawlowski-Rothenbücher und Christoph Jestädt erklärten, dass besonderer Wert auf regionale Produkte und eine entspannte Atmosphäre gelegt werde.
Nach dem symbolischen Banddurchschnitt des Oberbürgermeisters und der Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Hartmann gegen kurz vor 11 Uhr wurde die Anlage am Samstag offiziell eröffnet. Anschließend führten Christoph und Sandra Wess, gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Miniaturgolfclubs Putter Künzell, in den Miniaturgolfsport ein. Mehrere Profispieler standen bereit, um interessierten Gästen Tipps zur richtigen Haltung des Golfschlägers zu geben. Das erste Hole-in-One erzielte Ralph Görlich, Chefredakteur von Osthessen-Zeitung, nachdem die städtischen Vertreter zuvor weniger Glück hatten.
