Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Claudia Kreipl, Wirtschaftswissenschaftlerin an der Hochschule Fulda. Knedlik brachte beim Blick auf die Entwicklung der Energiepreise und deren Auswirkungen auf Unternehmen die wissenschaftliche Perspektive ein. Gemeinsam mit den Vertretern aus Wirtschaft und Industrie wurden Herausforderungen sowie mögliche politische und wirtschaftliche Lösungsansätze diskutiert. Er betonte die Bedeutung verlässlicher politischer Rahmenbedingungen, um Unternehmen Planungssicherheit zu geben. Konow schilderte die Sorgen der regionalen Unternehmen. Als größte Risiken nannte er die gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise sowie eine aus Sicht vieler Betriebe unzureichende Wirtschaftspolitik. Besonders kritisch sei, dass viele Unternehmen ihre Investitionen zurückfahren würden und bei Neueinstellungen zurückhaltend seien. Mit Blick auf die Zukunft betonte er: „Die langfristige Orientierung der Politik ist zentral. Wichtig für die Wirtschaft ist, dass wir eine Grundversorgung haben, die günstig ist.“ Wassermann warnte vor den Folgen hoher Energiekosten für den Industriestandort Deutschland. Er erklärte, dass energieintensive Unternehmen ihre Investitionen zunehmend in Länder mit günstigeren Strompreisen verlagern würden und die Wettbewerbsfähigkeit darunter leide. Seine zentrale Botschaft lautete: „Wo nichts rauskommt, kann auch nichts reingehen.“ Nur wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen könnten investieren, Arbeitsplätze sichern und Steuereinnahmen erwirtschaften.
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