Während der Hessentag zahlreiche Besucher in die Innenstadt lockte, sah es in den Außenbereichen der Stadt und im Umland anders aus. „Wir haben uns auf mehr eingestellt“, berichtet Björn Helfrich, Inhaber des Fuldaer Hofs in Maberzell.
Auch Andreas Rau, Inhaber des Fuldaer Hauses in Poppenhausen, erklärt gegenüber der Osthessen-Zeitung, dass weniger Gäste als erwartet gekommen seien. Er glaubt allerdings nicht, dass dies allein am Hessentag gelegen habe. Zwar habe er einige Hausgäste beherbergt, diese seien jedoch überwiegend zum Wandern in der Rhön angereist und nicht wegen des Landesfestes.
„Der Umsatz hat schon stark gelitten“, berichtet Georg Storch, Inhaber des Gasthofs Zum Hirsch in Thalau. Zwar habe es kleinere Veranstaltungen gegeben, diese seien jedoch unabhängig vom Hessentag gewesen. „Normalerweise haben wir sonntags zwischen 50 und 70 Reservierungen, während des Hessentags waren es vielleicht 20“, erklärt Storch gegenüber der Osthessen-Zeitung.
Er ist überzeugt, dass viele gastronomische Betriebe ohne Hotelbetrieb ähnliche Erfahrungen gemacht haben. In einem Punkt sind sich die Gastronomen einig: Außerhalb von Fulda waren die Auswirkungen des Hessentags eher negativ zu spüren.
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