Verbraucherschutz in ländlichen Räumen – Diskussion

Fulda (pm/gü) – Knapp 6,2 Menschen leben Hessen, etwa die Hälfte davon lebt auf dem Land. Die Angebote für professionelle Rechts- und Verbraucherberatung befinden sich in den großen Ballungszentren. Die Landeregierung hat sich im Koalitionsvertrag das Ziel gesetzt, Verbraucherberatung dezentral auch im ländlichen Raum verfügbar zu machen. Über die Frage, wie das gelingen kann wird am Samstag auf dem Hessentag diskutiert.

Teilnehmer der Diskussion sind Philipp Wendt, Vorstand der Verbraucherzentrale Hessen, Staatssekretär Michael Ruhl (HMLU) und Ursula Pöhlig, Vorstand Landfrauen Hessen. Die Veranstaltung findet statt am Samstag, 13. Juni von 16.30 bis 17.15 Uhr im Treffpunkt Hessen, Kaufhaus Karl, Fulda. In mehreren Bundesländern wurden bereits erste Ideen zur Verbesserung der Beratungssituation auf dem Land erprobt und umgesetzt – zum Beispiel mit Beratungsmobilen, regionale Beratungsstrandorten, digitale Angebote und Angebote für junge Menschen auf dem Land. Studien belegen, dass es gerade bei Beratungsangeboten im ländlichen Raum auf eine besondere Vertrauensbasis zur beratenden Person oder Organisation ankommt. Zudem erwarten Menschen in ländlichen Räumen in der Beratung eine persönliche Ansprache und setzen weniger auf technologie-gestützte Beratungsformate. Spannend ist vor diesem Hintergrund auch die Frage, wie sich die Nutzung von KI auf Beratungsangebote auswirken wird.

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