Schwimmabzeichen-Tag mit Ministerin Diana Stolz

Foto: Janosch Hensel

Fulda (jah/pm) – Schwimmen lernen, Abzeichen ablegen und dabei prominenten Besuch erhalten: Im Rahmen des 63. Hessentags stand das Fuldaer Rosenbad am Freitag ganz im Zeichen der Schwimmausbildung. Bereits 2.500 Kinder haben in der Schwimmförderaktion „Swim4you“ von DLRG und RhönEnergie schwimmen gelernt. Diese erfreuliche Zwischenbilanz zogen der Präsident der DLRG Hessen, Michael Hohmann, RhönEnergie-Bäderbetriebe-Geschäftsführer Uwe Sauerwein und Prokurist Michael Lipus beim Besuch der hessischen Familien- und Sportministerin Diana Stolz im RhönEnergie Rosenbad.


Zwischen 14 und 17 Uhr konnten Besucherinnen und Besucher im RhönEnergie Rosenbad das Seepferdchen sowie die Deutschen Schwimmabzeichen in Bronze, Silber und Gold erwerben. Die Teilnahme war kostenlos und richtete sich gleichermaßen an Kinder wie Erwachsene. Als besondere Anerkennung für das Engagement in der Schwimmausbildung besuchte Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege die Veranstaltung. Bei ihrem Rundgang machte sie deutlich, welchen Stellenwert das Schwimmen aus ihrer Sicht besitzt.

„Wir haben eine schwimmbegeisterte Regierung in Hessen“, betonte die Ministerin. Deshalb werde das Land auch weiterhin in Bäder investieren und deren Ausbau sowie Modernisierung unterstützen. Schwimmbäder seien weit mehr als reine Sportstätten. „Ich bin nicht nur Sportministerin, sondern auch Familien- und Gesundheitsministerin. Schwimmbäder sind dafür ein praktisches Beispiel“, erklärte Stolz: „ Denn Schwimmen ist eine der gesündesten Sportarten überhaupt.“ Umso wichtiger sei es, möglichst vielen Menschen das sichere Schwimmen zu ermöglichen. Besonders dankbar zeigte sich die Ministerin gegenüber den Organisatoren vor Ort. „Wir sind sehr dankbar für aktive Partner wie die RhönEnergie und die DLRG“, betonte Stolz. Ohne das Engagement solcher Akteure könne die Schwimmausbildung in dieser Form nicht stattfinden.

Dass das Interesse am Schwimmen ungebrochen hoch ist, bestätigte auch Uwe Sauerwein, Geschäftsführer der RhönEnergie Bäderbetrieb GmbH. Das Unternehmen habe sich ursprünglich das Ziel gesetzt, in diesem Jahr 1.000 Schwimmabzeichen abzunehmen. „Inzwischen haben wir bereits rund 2.500 Abzeichen erreicht und unser Ziel damit deutlich übertroffen“, erklärte Sauerwein. Die große Resonanz zeige, wie wichtig entsprechende Angebote für die Bevölkerung seien.

Besonders während der Corona-Pandemie sei es schwierig gewesen, Schwimmkurse und Abzeichenprüfungen anzubieten. Viele Angebote hätten zeitweise nicht stattfinden können. Mittlerweile habe sich die Situation wieder deutlich verbessert. „Die Nachfrage ist riesengroß“, betonte Sauerwein. Das zeige sich nicht nur bei den Schwimmabzeichen, sondern auch bei den Kursangeboten. „Einen Platz in einem Schwimmkurs zu bekommen, ist oft gar nicht so einfach.“

Während ihres Besuchs kam die Ministerin mit Teilnehmenden, Ausbilderinnen und Ausbildern ins Gespräch und verfolgte die Abnahmen der Schwimmabzeichen am Beckenrand. Für viele der jungen Schwimmerinnen und Schwimmer dürfte der Tag nicht nur wegen der bestandenen Prüfungen, sondern auch wegen des Ministerinnen-Besuchs in Erinnerung bleiben. Der Schwimmabzeichen-Tag zeigte damit eindrucksvoll, wie Sport, Sicherheit und Gemeinschaft im Rahmen des Hessentags zusammenkommen können.

Schwimmabzeichen-Tag im Rosenbad. Fotos: Janosch Hensel

WERBUNG