Nach einer erfolgreichen Pilotphase weitet Hessen das Sicherheitsprogramm „KOMPASSbahnhof“ auf weitere Bahnhöfe im Land aus. Innenminister Roman Poseck würdigte am Samstag auf dem 63. Hessentag in Fulda die Leistungen der sechs Pilotkommunen Fulda, Hofgeismar, Neustadt (Hessen), Maintal, Rüsselsheim am Main und Hofheim am Taunus und zeichnete sie für ihr besonderes Engagement aus.
Bei der Verleihung wurde von allen Beteiligten die enge Zusammenarbeit zwischen den Kommunen, der hessischen Polizei, der Deutschen Bahn und der Bundespolizei hervorgehoben. Das Programm „Kompass Bahnhof“ knüpft an das bestehende Sicherheitsprogramm „Kompass“ an und wurde als eigener Schwerpunkt entwickelt. Hessens Innenminister Roamn Poseck nahm die Auszeichnungen vor und betonte, dass die teilnehmenden Städte große Vorbilder seien. „Ich freue mich sehr, dass wir gleich sechs Kommunen aus Hessen auszeichnen können, die alle Vorbilder für das ganze Bundesland sind“, erklärte Poseck. Zugleich erwähnte er die Bedeutung von Bahnhöfen als sensible Orte des öffentlichen Lebens. Dort sollten sich alle Menschen sicher und willkommen fühlen.
Im Mittelpunkt stehen dabei Bürgerbefragungen, durch die ermittelt wird, an welchen Stellen Handlungsbedarf besteht und wie das subjektive Sicherheitsgefühl verbessert werden kann. Wie im Rahmen der Veranstaltung erläutert wurde, ist inzwischen fast die Hälfte der hessischen Kommunen Teil des „Kompass“-Programms. Vor rund drei Jahren wurde beschlossen, dieses um den Schwerpunkt „Kompass Bahnhof“ zu erweitern.
Aus den ausgezeichneten Kommunen waren am Samstag Oberbürgermeister Patrick Burghardt (Rüsselsheim), Bürgermeisterin Monika Böttcher (Maintal), Bürgermeister Dag Wehner aus der Gastgeberstadt, die Leiterin des Ordnungsamtes aus Hofgeismar Daniela Pfeiffer, sowie Bürgermeister Thomas Groll (Neustadt) in Fulda vertreten. Sie zählen zu den ersten Pilotkommunen, die sich dem Programm „Kompass Bahnhof“, das Ende 2023 startete, angeschlossen und dessen Ziele umgesetzt haben.
