In der Havanna Bar, die seit Jahren für karibisches Flair in Fulda steht, herrschte während des Landesfestes Hochbetrieb. Geschäftsführerin Katja Gjocaj berichtet gegenüber Osthessen-Zeitung von arbeitsreichen Tagen. Besonders tagsüber sei teilweise sogar mehr los gewesen als erwartet. An den Abenden sorgten die Konzerte auf dem Domplatz zusätzlich für volle Tische, sodass das Lokal zeitweise komplett ausgelastet war. Einen kleinen Kritikpunkt hatte Gjocaj dennoch: Die Leerung der Mülltonnen habe nicht immer reibungslos funktioniert. Insgesamt überwiege jedoch klar die Zufriedenheit. „Die Stadt hat das sehr gut gemacht“, lobt sie die Organisation des Hessentags.
Auch Felix Wessling, Inhaber des Restaurants Heimat in Fulda, blickt positiv auf die vergangenen Festtage zurück. „Es war toll“, fasst er seine Eindrücke zusammen. Für ihn sei der Hessentag ein rundum gelungenes Fest gewesen. Besonders gefreut habe ihn die Rückmeldung vieler Besucher, die von der Stadt begeistert gewesen seien und angekündigt hätten, erneut nach Fulda kommen zu wollen. Wessling ist deshalb überzeugt, dass die Auswirkungen des Hessentags auch über die zehn Veranstaltungstage hinaus spürbar bleiben werden. Die vielen Gäste hätten Fulda als attraktive und lebenswerte Stadt kennengelernt, was sich langfristig positiv auf den Tourismus und die Gastronomie auswirken könne.
Ein positives Resümee zieht ebenfalls Dominik Frank, Inhaber der Frank GmbH in Fulda. „Es gab wenig Probleme“, berichtet er. Trotz der umfangreichen Sperrungen während des Hessentags sei aus seiner Sicht alles sehr gut organisiert gewesen. Auch von Gästen habe er diesbezüglich keine negativen Rückmeldungen erhalten. Sowohl im Friedrichs in der Friedrichstraße als auch im 1906 in der Pfandhausstraße sei während des Hessentags viel Betrieb gewesen, berichtet Frank gegenüber der Osthessen-Zeitung. Die hohe Besucherzahl und die gute Stimmung in der Innenstadt hätten sich deutlich bemerkbar gemacht.
Damit fällt das Fazit vieler Gastronomen ähnlich aus: Der Hessentag brachte nicht nur zahlreiche Menschen in die Stadt, sondern sorgte auch in den Restaurants, Bars und Cafés für gut gefüllte Häuser. Die Mischung aus Veranstaltungen, Konzerten und dem besonderen Flair des Landesfestes habe dazu beigetragen, dass Fulda sich von seiner besten Seite präsentieren konnte.
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