„Demokratie besteht aus Debatte. Das sind die Worte unseres ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt“, begrüßte Kim Diehl, Mitarbeiterin des hessischen Kultusministeriums, alle Anwesenden. Die Fragestellung konnte nicht aktueller sein, über die auf der Pro-Seite Bennet Weber vom Friedrich-Gymnasium aus Kassel und Juliette Erhard, Studentin der Uni Heidelberg, sowie auf der Kontra-Seite Leopold Holberger, FSJler an der Christoph-Krautner-Schule Darmstadt, und Marius Kömmel vom Domgymnasium Fulda debattierten: Sollten soziale Medien für Jugendliche verboten werden? Auch der Kultusminister hieß alle herzlich willkommen. „Ich freue mich drauf, spannende Fragestellung“, so der Kultusminister.
Da Australien im vergangenen November damit angefangen hat, soziale Medien für Jugendliche zu verbieten, und nun auch Großbritannien nachgezogen ist, stand dieses Thema am Donnerstag zur Debatte. Die Jugendlichen, die daran teilnahmen, konnten sich vorher bereits über das Thema austauschen und sich vorbereiten, was sie bei regulären „Jugend debattiert“-Ausgaben nicht können. Außerdem saß keine Jury vor Ort, die die Jugendlichen bewertete. Zum Schluss konnten die Zuschauer mit einer Pro- oder Kontra-Karte, die vorher ausgeteilt worden war, abstimmen, auf welcher Seite sie stehen.
