Gezeigt wurde neben vielen Highlights aus den verschiedenen Spotlight-Produktionen der vergangenen Jahre ein eigenes Hessen-Musical über den „allmächtigen Handkäs“. Bevor es mit „Mein Weg“ aus dem Musical „Der Medicus“, interpretiert von Sascha Kurth, losging, richteten Rhein und Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld sowie Spotlight-Geschäftsführer Peter Scholz, der auch durch das Programm führte, einige Worte an die Gäste. Unter diesen waren neben Vertretern der Landesregierung zum Beispiel Bundestagsabgeordneter Michael Brand, die heimischen Landtagsabgeordneten, Landrat Bernd Woide, das Hessentagspaar und die Sponsoren und Partner des Events.
„Ein Musical lebt von seinen Zuschauerinnen und Zuschauern. Dass Sie trotz des Wetters gekommen sind, spricht für das Musical, für Peters Scholz und sein Team. Es spricht auch für diese großartige Stadt Fulda“, sagte Rhein. Schon am ersten Tag sei zu spüren, dass es ein stimmungsvoller und atmosphärischer Hessentag werde. „Es wird ein Hessentag der Superlative“, meinte Rhein. Dass ein Hessentag mit einem Musical beginne, zu dem 7000 Besucher kämen, sei einmalig und der Abend beinhalte gleich noch eine Premiere: Das Hessen-Musical. „Heute erfahren wir mehr über den allmächtigen Handkäs“, sagte Rhein: „Ich freue mich sehr darauf. Es wird eine rasante Erzählung der hessischen Geschichte.“ Für das Projekt hatten sich Henni Nachtsheim (Badesalz), Ali Neander (Rodgau Monotones) und das Kreativteam von Spotlight Musicals zusammengetan. Neben Nachtsheim selbst standen unter anderem Johannes Scherer, Sandy Mölling und zahlreiche in Fulda bekannte Musicaldarsteller zusammen mit einer Live-Band, den Kölner Symphonikern unter der Leitung von Inga Hilsberg und einem großen Konzertchor auf der Bühne.
„Heute bei der Eröffnung des Hessentags durfte ich sagen: Wir stehen für Regionalität“, sagte Wingenfeld und fügte an: „Dazu gehört auch, dass wir dankbar dafür sind, dass diese Musicaltradition in Fulda entstanden ist und von den Menschen getragen wird, die hier in Fulda wirken.“ Dann bat er für einen großen Applaus für Scholz und Dennis Martin, die Fulda seit dem Start 2004 zu einer Musical-Stadt gemacht haben. „Als Kulturstadt Fulda dürfen wir einfach Danke sagen für so engagierte Künstlerinnen und Künstler – dabei schließe ich ausdrücklich alle mit ein, die heute auf und hinter der Bühne stehen“, so Wingenfeld: „Es ist fantastisch, das erleben zu dürfen und ich danke Ihnen, dass Sie gekommen sind, um diesem Hessentag einen besonderen Glanzpunkt zu verleihen.“ Scholz begrüßte im Anschluss noch einige Gäste namentlich und richtete noch einem besonderen Dank an Martin, der an diesem Abend selbst am Klavier saß. „Das ist etwas ganz Besonderes“, meinte Scholz.
