Gemeinsam mit Bernd Neumann, Präsident des Landesamts für Verfassungsschutz in Hessen, sowie Vertretern aus der Wirtschaft und der Jüdischen Gemeinde kamen auf der Bühne aktuelle Themen und Herausforderungen zur Sprache. Interessiert verfolgten viele Menschen auf der Karl-Dachterrasse die Diskussionsrunde, so auch einige Beamte der Polizei Osthessen um Osthessens Polizeipräsident Michael Tegethoff. Ebenso waren Menschen aus weiteren Hilfs- und Rettungsorganisationen zugegen.
Innenminister Poseck erntete für einige flammende Aussagen großen Applaus, und hob unter anderem heraus, wie viel Glück jene auf der Welt haben, die in einer geordneten Demokratie leben. Die Menschen in Hessen würden klar hinter der Demokratie stehen, nehme er aus vielen persönlichen Gesprächen und Erlebnissen wahr – auch auf dem Hessentag in Fulda.
Über das Thema Antisemitismus klärte derweil Daniel Neumann, Direktor des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden in Hessen, umfassend auf. Natürlich stand auch der Terrorangriff der Hamas auf Israel im Zentrum der Runde. Dr. Vladimir von Schnurbein als stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände betrachtete die Lage aus der Unternehmer- und wirtschaftlichen Perspektive. Auch er erläuterte die Hintergründe und legte Lösungsansätze vor, wie die Herausforderungen dieser Zeit bewältigt werden können. Moderiert wurde die Runde von FAZ-Redakteurin Katharina Iskandar.
