Baumesse „hausplus Fulda“ wächst – und ist ausgebucht

Fotos: RVG / Marzena Seidel.

Fulda / Ravensburg (pm/sim) – Exakt 100 Ausstellungsbetriebe haben sich dieses Jahr zur Baumesse „hausplus Fulda“ angemeldet. Damit ist die Messe komplett ausgebucht. Vor allem Handwerksbetriebe und Dienstleister aus der Region versammeln sich auf dem Messegelände Fulda-Galerie. Die Messe dauert drei Tage: von Freitag, 20. März, bis Sonntag, 22. März. Sie hat an allen drei Tagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Die erste „hausplus Fulda“ fand 2024 statt. Seither wächst die Messe von Jahr zu Jahr. Auch im dritten Jahr ist der Zuwachs wieder deutlich. Bei den Ausstellern kamen 25 Prozent hinzu: Nach 80 im Vorjahr sind es diesmal 100 angemeldete Betriebe. Auch die Ausstellungsfläche wird größer – hier liegt das Plus bei zehn Prozent. Die Veranstalterin der „hausplus Fulda“ ist die Ravensburger Veranstaltungsgesellschaft (RVG). Sie lässt eigens für die „hausplus“ eine fast 3.000 Quadratmeter große Leichtbauhalle auf dem Messegelände in der Fulda-Galerie errichten.

„Unsere Halle ist seit einigen Wochen ausgebucht“, sagt Messechef Stephan Drescher von der RVG. „Wir hatten noch mehr Anfragen und führen derzeit eine Warteliste. Wenn wir für nächstes Jahr planen, werden wir die Halle gern erneut vergrößern. Dann können wir noch mehr Unternehmen aus der Region die Chance geben, sich auf der Messe einem großen Publikum zu präsentieren.“

Viele Infos und viel Auswahl rund ums Bauen und Sanieren

Wer bauen oder sanieren will, findet auf der „hausplus“ viele Informationen und Angebote. Das gilt auch für alle, die es sich daheim schöner machen wollen – im Wohnbereich oder im Garten. Ob Fenster oder Fertighäuser, Finanzierung oder neue Heizung: Zu den meisten Themen sind mehrere Anbieter präsent. Die Messegäste können vergleichen.

Ein großer Themenschwerpunkt: Zum Bereich „Erneuerbare Energien“ zählt etwa ein Fünftel der Aussteller. Viele haben Wärmepumpen am Stand und Informationen zu Photovoltaik. Außerdem geht es darum, den selbst erzeugten Strom in Systeme einzubinden, die Energieerzeugung mit Speichern und E-Ladestationen kombinieren. Auch rund ums Thema Neubau kann man sich breit informieren. Vorgestellt werden beispielsweise Fertighäuser, Holzhäuser, Massivhäuser und Selbstbauhäuser. Wer sich für Baustoffe interessiert, findet Infos zu Holz- und Lehmbau oder Dämmstoffen.

Kühlung und Klimatisierung werden immer wichtiger, seitdem die Sommer so heiß werden. Aussteller zeigen auch Dachfenster und Balkongeländer, Kamine und Treppen, Küchen und Raumgestaltung, Infrarotkabinen und Schlafsysteme, Insektenschutz und Luftreinigung, Carports, Gartenhäuser und Terrassenüberdachungen. Die Stadt Fulda, der Landkreis Fulda, die Kreishandwerkerschaft und die AOK haben eigene Stände.

Zahlreiche Fachleute dicht beieinander

An den Messeständen nimmt man sich Zeit für kompetente Beratung. In der Messehalle sind die Wege kurz, sagt Brigitte Schlottig, die Projektleiterin der RVG: „Bei uns versammeln sich unfassbar viele Themen und Fachleute. Wenn man sich dieselben Informationen im Alltag zusammensuchen wollte, wäre man sehr lange unterwegs und müsste kreuz und quer durch die Region.“ Am Messe-Wochenende genügen wenige Stunden, um ein Bauprojekt voranzubringen – egal, ob Sanierung oder Neubau, ergänzt Messechef Drescher.

Noch eine zweite Quelle für Informationen bietet die Messe: das Vortrags-Forum. Die Vorträge sind für alle Messegäste gratis. 34 verschiedene Termine wurden an den drei Messetagen im 30-Minuten-Takt hintereinander angeboten; viele aktuelle Themen stehen im Programm. Auf der Bühne des separaten Vortragsraums geben sich die Experten quasi die Klinke in die Hand. Sie sprechen über Photovoltaik und Wärmepumpe, Einbruchschutz und Immobilienfinanzierung, über Sanierungsfahrpläne und Fördergelder. Handwerker und Fachberater sind mit dabei, ebenso Polizei und Energieversorger, außerdem Banken, Massivhaus-Anbieter und Baustoffhersteller.

Viel persönlicher als im Internet

Ob Beratung am Messestand oder Vortrag: Die Messe ist nicht zuletzt eine Chance, einander kennenzulernen, sagt der Messechef. „Wenn man an einen Stand geht oder einen Vortrag hört, begegnet man oft den Inhabern, Meistern und Experten der Betriebe. Das ist eine tolle Gelegenheit, an gute Informationen zu kommen und Vertrauen aufzubauen. Wer baut, gibt ja oft eine Menge Geld aus. Bevor man einen Auftrag erteilt, will man wissen, wem man dieses Geld anvertraut. Auf der Messe kann man miteinander ins Gespräch kommen und sehen, ob man zusammenpasst. So etwas kann das Internet einfach nicht!“

90 Prozent der aktuellen Aussteller kommen direkt aus der Region, berichtet Projektleiterin Schlottig. 30 der 100 angemeldeten Betriebe sind diesmal neu dabei. „Einige Aussteller der Vorjahre pausieren diesmal. Sie wollen lieber nur alle zwei Jahre kommen“, hat sie in Gesprächen erfahren. „Manche brauchen zwei Jahre, um die Aufträge abzuarbeiten. Andere, vor allem kleinere Betriebe, bündeln ihre Kräfte lieber jedes zweite Jahr für einen Messeauftritt.“

Sie freut sich besonders, dass die Stadt Fulda und die Kreishandwerkerschaft als neue Aussteller mit eigenen Messeständen hinzugekommen sind. „Daran merkt man, dass unsere Messe zu einer anerkannten Institution für die ganze Region wird.“

Fester Termin und kostenlose Parkplätze in der Fulda-Galerie

Die „hausplus“ bleibt auf dem Messegelände Fulda-Galerie. Dorthin war sie im zweiten Jahr umgezogen, nach ihrer Premiere im Esperanto Kultur- und Kongresszentrum. „Fulda-Galerie passt zu uns. Dort können wir stetig wachsen und sind immer flexibel mit der Hallengröße“, sagt Messechef Stephan Drescher von der RVG.

„Was fast noch wichtiger ist: In der Fulda-Galerie haben wir uns über Jahre hinweg unseren festen Messetermin sichern können – immer im März. So ein fester Termin ist richtig wertvoll für alle Beteiligten: Für die Betriebe in der Region, weil sie dank des festen Termins mit der Messe ihre Jahresplanung machen können. Und ebenso für die Menschen in der Region. Wer ein Bauprojekt vor sich hat, weiß nun genau: Jedes Jahr im März kann ich ein Wochenende lang viele Anbieter gebündelt an einem Ort antreffen.“

Ein weiteres Plus für den Standort: Auf dem Gelände gibt es kostenlose Parkplätze, die bei den Messegästen ebenso beliebt sind wie bei den Ausstellungsbetrieben.

Infos zur „hausplus Fulda 2026“

Die „hausplus Fulda 2026“ dauert von Freitag, 20. März, bis Sonntag, 22. März. Sie ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Tickets für Erwachsene kosten 9 Euro. Kinder und Jugendliche bis zum 18. Geburtstag haben freien Eintritt. Das Zwei-Tages-Ticket erhält man für 12 Euro.

Tickets sowie Informationen zur Messe, zu Ausstellern und Vorträgen gibt es auf der Internetseite der Messe: www.hausplus-fulda.de .

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