Baumesse „hausplus“ erneut ein Erfolg: 4200 Besucher

Foto: Jasha Günther.

Fulda (gü/pm) – 4200 Besucherinnen und Besucher kamen dieses Jahr zur „hausplus“ in Fulda. Damit blieb die Baumesse knapp unter ihrem Rekord vom Vorjahr, damals waren 4400 Besucher gezählt worden. Die Gäste auf dem Messegelände Fulda-Galerie konnten sich bei 100 Ausstellungsbetrieben informieren und beraten lassen. „Wir sind rundum zufrieden und freuen uns schon auf 2027“, sagt Messechef Stephan Drescher von der Ravensburger Veranstaltungsgesellschaft (RVG).

Das Frühlingswetter hat der Messe offenbar gut getan: Am Wochenende gab es zeitweise Schlangen vor dem Einlass. „Viele Menschen aus der Region haben die Chance genutzt, einmal so viele Infos an einem Ort versammelt zu finden“, sagt der Messechef: „Sie sind mit Fachleuten ins Gespräch gekommen, haben Ideen gesammelt und die eigenen Bauprojekte vorangebracht.“ Von Seiten der Ausstellerinnen und Aussteller hat er ebenfalls Gutes gehört. Etliche haben ihm berichtet, dass sie auf der Messe neue Kunden gefunden, Termine vereinbart und konkrete Aufträge entgegengenommen haben. „Es war nun unser drittes Messejahr in Fulda, und zum dritten Mal war die Messe sehr erfolgreich“, sagt Drescher: „Wir organisieren ja auch an anderen Standorten Baumessen, aber Fulda ist für uns etwas Besonderes. Hier wurde unser Angebot schon von Anfang an ausgesprochen gut angenommen. Das macht uns als Team natürlich richtig Spaß – und ebenso den ausstellenden Betrieben, den Verbraucherinnen und Verbraucher.“

Im Vorjahr hatte die RVG 4400 Besucherinnen und Besucher gezählt. „Die Zahlen in Fulda sind und bleiben ausgesprochen gut“, sagt Messechef Drescher. Bei der Anzahl der Ausstellungsbetriebe hatte 2026 einen Zuwachs gebracht: Hier verzeichnete die RVG ein Plus von 25 Prozent. Auch die Messehalle hatte zugelegt: Die RVG lässt diese Halle jedes Jahr eigens für die Baumesse errichten. Diesmal war sie etwa 3000 Quadratmeter groß. „Wie sich zeigte, hätten wir die Halle auch noch größer bestellen können – denn am Ende mussten wir Ausstellern absagen und sie auf eine Warteliste setzen“, berichtet Drescher. Listen gibt es auch schon für die kommende „hausplus“ im März 2027. „Wir sammeln ab sofort Vormerkungen für nächstes Jahr“, berichtet Drescher: „Schon vor der aktuellen Messe haben sich die ersten gemeldet, die für 2027 wieder buchen wollten. Wir wurden auch von einigen Unternehmen angesprochen, die 2027 neu dabei sein wollen. Wenn sich wieder so viel Bedarf abzeichnet, lassen wir nächstes Jahr tatsächlich eine größere Messehalle bauen.“

Die RVG hat damit ein selbst gesetztes Ziel erreicht: „Als wir in Fulda an den Start gegangen sind, war es unser Wunsch, mit unserer Baumesse ein fester Termin im Jahreskalender zu werden. Ein Termin, mit dem die Aussteller rechnen und planen können – und das Publikum ebenso. Ich denke, dieses Ziel haben wir inzwischen erreicht.“ Nächstes Jahr steht die „hausplus“ von 12. bis 14. März im Kalender.

 

Aussteller berichten über gute Gespräche

Die Aussteller zeigten sich zufrieden und berichteten über gute Gespräche an allen Tagen und guten Betrieb am Samstag und Sonntag. „Die Schwerpunktthemen sind erneuerbare Energien", sagte David Wehner, Geschäftsführer von Autenrieth und Wehner. Viele Interessierte, die aktuell eine ältere Öl- oder Gasheizung haben, hätten sich erkundigt, wie sie am besten weiter planen sollen, welche Fördermöglichkeiten es gibt und wie die aktuelle gesetzliche Lage ist. „Die Leute sind oft überrascht, wie groß der Einsatzbereich einer Wärmepumpe ist", berichtete Wehner. Häufig müsste beim Einbau auch gar nicht so viel umgerüstet werden, wie die Leute denken. Auch das Thema Bad hätte viele Besucher interessiert – vom Einbau einer barrierefreien Dusche bis zur Komplettsanierung. „Für uns war die Messe insgesamt ein großer Erfolg", blickte Wehner auf das Wochenende.

„Sehr gut" fällt laut Geschäftsführer Pascal Weß auch die Messebilanz der VR Immobilien aus: „Wir freuen uns wieder über eine rege Resonanz." Es seien viele Fachgespräche geführt worden, gerade am Freitag und Samstag. Am Sonntag seien auch viele Menschen dabei gewesen, die sich eher allgemein informieren wollten. Viele Gespräche an dem Wochenende hätten sich um Fragen gedreht, wie verkaufen oder sanieren bei Bestandsimmobilien beziehungsweise kaufen oder bauen bei Leuten, die gerne in ein Eigenheim ziehen wollen. Um das Thema Hausbau ging es auch am Stand von Finger Haus. „Viele kamen aktiv auf uns zu“, berichtet Fachberater Dominik Gerst. Unter den Interessierten am Stand seien viele junge Familien gewesen, größtes Problem bei vielen sei, dass sie in der Region kein Grundstück finden würden. Bei Schrimpf Bauelemente informierten sich die Besucher an den drei Tagen unter anderem über Garagentore, Türen und Zäune. „Eigentlich ist die gesamte Bandbreite gefragt“, sagte Dogan Kilic, Geschäftsleiter bei Schrimpf Bauelemente, der im Großen und Ganzen zufrieden war mit den Messetagen.

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