Lokales FD 03.09.2026

Wassernotstand: SPD will Wasserverbrauch in Fulda genauer untersuchen

Fulda (pm/st) – Nach der Aufhebung des Wassernotstands in Fulda will die SPD-Stadtverordnetenfraktion genauer wissen, wie sich der Wasserverbrauch während der angespannten Versorgungslage verteilt hat und welche Konsequenzen die Stadt aus den vergangenen Wochen zieht. Eine entsprechende Anfrage hat die Fraktion für die kommende Stadtverordnetenversammlung eingebracht.

Jonathan Wulff. Foto: SPD Fulda

Die SPD fragt unter anderem nach dem täglichen Wasserverbrauch der fünf größten industriellen Verbraucher und deren Anteil an der gesamten Wasserentnahme aus dem öffentlichen Versorgungsnetz. Außerdem möchte die Fraktion erfahren, wie die Stadt die Einhaltung der geltenden Einschränkungen kontrolliert. Konkret geht es dabei auch um die Vorgaben für Fahrzeugwaschanlagen.

„Der Wassernotstand betrifft viele Menschen unmittelbar. Für die weitere Diskussion brauchen wir deshalb ein vollständiges Bild des Wasserverbrauchs in unserer Stadt. Dazu gehört auch die Frage, welche Mengen große industrielle Verbraucher benötigen und welchen Anteil sie am Gesamtverbrauch haben“, erklärte der SPD-Fraktionsvorsitzende Jonathan Wulff.

Die SPD möchte mit ihrer Anfrage zugleich den Blick auf den künftigen Umgang mit angespannten Versorgungssituationen richten. Die Erfahrungen aus diesem Sommer könnten wichtige Hinweise darauf geben, welche Maßnahmen sich bewähren und an welchen Stellen weiterer Handlungsbedarf besteht.

„Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass längere Trockenperioden auch in Zukunft auftreten können. Deshalb wollen wir wissen, welche Erkenntnisse die Stadt aus dem aktuellen Wassernotstand zieht und welche Möglichkeiten sie für einen langfristig verantwortungsvollen Umgang mit unseren Wasserressourcen sieht“, sagte Jonathan Wulff.