In seinem Vortrag richtet Popp den Blick auf wichtige Aspekte einer naturnahen Waldentwicklung und die Herausforderungen, die im Zuge der klimatischen Veränderungen – aber nicht nur durch sie allein – eine immer größere Rolle für alle Waldbesitzenden spielen werden. Dabei wird aufgezeigt, dass Waldlebensgemeinschaften und nicht etwa nur bestimmte Baumarten den Waldbau der Zukunft dominieren werden.
Die Widerstandsfähigkeit der Wälder wird darüber entscheiden, ob auch künftig noch nachhaltig heimisches Holz genutzt werden kann. Auch für die Lebensqualität und das Abfedern der Folgen des Klimawandels spielen die Wälder eine wichtige Rolle. Früher wurde diese Abhängigkeit exakt in umgekehrter Weise gesehen. Dieser Paradigmenwechsel ist jedoch gerade erst angestoßen, längst nicht umfassend vollzogen. Biosphärenreservate sind geeignete Plattformen, um diesen überfälligen Transformationsprozess aktiv zu begleiten.
Den Älteren mag der Referent nicht unbekannt erscheinen. Dieter Popp war in den frühen 1990er-Jahren der erste Geschäftsführer des Vereins Natur- und Lebensraum Rhön und ist der Rhön bis heute verbunden.
