Fußball 20.09.2026

Verbandsliga – Am Blau-Weißen Tag: Joker retten verdienten Punkt

Eichenzell (le) – Früher Rückstand, später Ausgleich: Fußball-Verbandsligist FC Britannia Eichenzell hat sich am Sonntag gegen den TSV Wabern ein 1:1 (0:1)-Unentschieden erkämpft. Der Ausgleichstreffer der Britannia ließ zwar bis drei Minuten vor dem Ende vor sich warten, war aber hochverdient und sorgte für das dritte Spiel in Folge ohne Niederlage für die Eichenzeller.

FCB-Trainer Marius Grösch drufte einen Punkt für sein Team notieren. Foto: Laurenz Schuster

Eine Co-Produktion zweier Einwechselspieler sorgte kurz vor Schluss für den Ausgleich: Marc Röhrig chippte den Ball auf den langen Pfosten, wo Arnis Mulaj goldrichtig stand und zum 1:1-Ausgleich einnickte. „Am Ende bist du froh, dass du noch das 1:1 machst, aber darfst dich auch nicht wundern, wenn du sogar noch als Verlierer vom Feld gehst, weil wir dem Gegner danach noch glasklare Chancen angeboten haben“, erklärte Eichenzells Spielertrainer Marius Grösch im Hinblick auf mehrere hochkarätige Waberner Möglichkeiten in der Nachspielzeit: Gleich zwei Mal kamen die Gäste völlig frei zum Abschluss und Eichenzell konnte sich bei Keeper Marvin Mohr bedanken, dass er den Punkt festhielt und Eichenzell im dritten Spiel in Folge ungeschlagen blieb. „Am Ende nehmen wir den Punkt gerne mit. Insgesamt betrachtet war das Ergebnis leistungsgerecht“, fand Grösch.

Mit der ersten Aktion des Spiels musste Eichenzell schon einem Rückstand hinterherrennen: Die Partie war keine vier Minuten alt, als Mika Matthaei eine Flanke an der Strafraumkante annahm, einen Haken schlug und ins lange Eck einschob. „Das war ein sehr ärgerlicher Beginn für uns und hat dem Gegner natürlich in die Karten gespielt, weil sie sich dann tiefer stellen konnten uns und nicht mehr so die Räume gegeben haben“, erklärte Grösch, dessen Team aber trotzdem immer wieder Lösungen fand. James Sawatzky verfehlte den Kasten nach einem Steckpass nur knapp, Nico Jäckel hatte bei seinem Abschluss Pech, dass der Ball vom Innenpfosten raussprang. Eichenzell machte zwar das Spiel, aber auch Wabern hatte einige Chancen, um nachzulegen. „Wir haben uns immer wieder gut durchkombiniert, aber oft hat der letzte Pass gefehlt oder wir waren im Abschluss zu ungenau“, weiß Grösch, woran er mit seiner Mannschaft arbeiten muss.

Eichenzell: Mohr; Nitz, Pfeiffer, Ludwig, Grösch, Jäckel, Sawatzky, Müller, Fröhlich, Heil, Bardhushi (Mulaj, Götze, Sahin, Röhrig, Milenkovski).

Wabern: Göbel; Kuntze, Mi. Matthaei, Schmeer, Witt, Akin, Kuntz, Klinge, Wendel, Herpe, Rohde (Mo. Matthaei, Müller, Küllmer, Lange).

Schiedsrichter: Lennard Goronzy (Marburg)

Tore: 0:1 Mika Matthaei (3.), 1:1 Arnis Mulaj (87.)

Zuschauer: 220