In den ersten Jahren wurde Imhof von seinen Eltern unterstützt. Sein bereits pensionierter Vater Wolfgang Imhof übernahm die kaufmännischen Aufgaben, seine Mutter Marga Imhof die Auslieferung. Im Jahr 2011 erreichte die Zahl der Beschäftigten mit 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den Bereichen Lektorat, Mediengestaltung, Verlagsauslieferung und Verwaltung ihren Höchststand. Seit 2005 ist Thomas Imhof, der Bruder des Verlegers, für den kaufmännischen Bereich des Verlags zuständig.
Zahlreiche Veröffentlichungen des Verlages haben Maßstäbe gesetzt und wichtige Beiträge zur Erforschung, Bewahrung und Vermittlung des kulturellen Erbes geleistet. Dazu zählen Publikationen über Karl den Großen, die Ottonen, Bonifatius, Elisabeth von Thüringen, den Naumburger Meister, die Malerei der Romantik, die mittelalterliche Architektur in Polen, Kirchen in Rom und die Skulptur des 18. Jahrhunderts in Deutschland. Darüber hinaus entstanden Bestandskataloge in Zusammenarbeit mit renommierten Museen und Institutionen, darunter dem Louvre in Paris, den Staatlichen Museen zu Berlin, der Hamburger Kunsthalle, der Albertina in Wien und dem Städel Museum in Frankfurt.
Der erfolgreichste Titel des Verlages ist das vom Verleger selbst verfasste Buch „Berlin Neue Architektur“, mit 225.000 verkauften Exemplaren. Verleger Dr. Michael Imhof ist darüber hinaus selbst als Autor tätig und hat mehr als 60 Bücher geschrieben und veröffentlicht. Mit großer Dankbarkeit blickt der Michael Imhof Verlag auf die vergangenen 30 Jahre zurück – auf die Zusammenarbeit mit Autorinnen und Autoren, Institutionen und Museen, Denkmalpflegerinnen und Denkmalpflegern, Förderern, Buchhandlungen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ein besonderer Dank gilt nicht zuletzt den Leserinnen und Lesern, die den Verlag über viele Jahre begleitet haben. Auch künftig wird der Michael Imhof Verlag seinem Anspruch treu bleiben: Wissen, Forschung und Kultur in hochwertigen Publikationen sichtbar und zugänglich zu machen und damit einen nachhaltigen Beitrag zur Erforschung, Bewahrung und Vermittlung unseres kulturellen Erbes zu leisten.
