„Wer mehr Investitionen, zusätzliche Angebote und zahlreiche Verbesserungen fordert, muss auch sagen, was sie kosten, wer sie umsetzen soll und wie sie finanziert werden können.“ Gerade deshalb sieht die SPD manche Aussagen im aktuellen Wahlkampf kritisch. Wer die finanzielle und personelle Situation Kalbachs kennt und bereits Verantwortung innerhalb der Gemeinde trägt, muss sich auch daran messen lassen, welche Möglichkeiten bislang bestanden haben. „Man kann nicht so tun, als würde man von außen kommen und nach der Wahl plötzlich alles anders und besser machen. Wer heute Veränderungen verspricht, muss sich auch daran messen lassen, welche Möglichkeiten in der bisherigen Verantwortung bestanden haben.“
Ein Beispiel dafür ist die Wasserversorgung. Sie wird aktuell als eines der drängendsten Probleme der Gemeinde bezeichnet und es wird angekündigt, dieses Thema künftig anzupacken. Dabei kann leicht der Eindruck entstehen, als müsse hier erst ein neuer Anfang gemacht werden. Das entspricht aus Sicht der SPD nicht der Realität. Seit mehr als zehn Jahren beschäftigt sich die Gemeinde intensiv mit der Sicherung und Modernisierung ihrer Wasserversorgung. Schritt für Schritt wurde investiert und an der Infrastruktur gearbeitet. Leitungsnetze, Wassergewinnung und Versorgungssicherheit sind keine Themen, die erst wenige Tage vor einer Bürgermeisterwahl entdeckt wurden. Sie gehören seit Jahren zu den großen Daueraufgaben der Gemeinde. „Natürlich sind wir bei der Wasserversorgung noch nicht am Ziel. Gerade angesichts von Wasserverlusten und zunehmenden Trockenperioden müssen die Anstrengungen konsequent fortgesetzt werden. Aber es ist ein Unterschied, ob man ein Problem neu zum Thema macht oder ob man seit mehr als zehn Jahren daran arbeitet, es Stück für Stück zu lösen“, betont die SPD. „Wer jetzt ankündigt, die Wasserversorgung anzupacken, sollte auch erwähnen, was in den vergangenen Jahren bereits getan wurde.“
Die SPD Kalbach will dabei ausdrücklich nichts schönreden. Nicht alles sei in den vergangenen sechs Jahren perfekt gelaufen. Es gebe Aufgaben, die schneller angegangen werden müssten, und Entscheidungen, über die man unterschiedlicher Meinung sein könne. Aber zur Wahrheit gehört auch, was erreicht wurde. Kalbach hat investiert, Projekte angestoßen und sich trotz schwieriger Rahmenbedingungen weiterentwickelt. Diese Arbeit dürfe im Wahlkampf nicht kleingeredet werden, nur damit anschließend der Eindruck eines vermeintlichen Neuanfangs erzeugt werden könne. Mark Bagus stehe dagegen für einen realistischen Kurs. Er kenne die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen einer Gemeinde mit sieben Ortsteilen. Er verspreche nicht für jedes Problem eine einfache Lösung und sage auch dann die Wahrheit, wenn die Antwort vielleicht weniger populär sei. „Wir brauchen keinen Wettbewerb darum, wer den Menschen bis zum Wahltag am meisten verspricht. Wir brauchen einen Bürgermeister, auf dessen Wort wir uns auch am Tag nach der Wahl verlassen können.“
Für die SPD Kalbach ist deshalb klar: Mark Bagus steht für Erfahrung statt Experiment, für Zusammenarbeit statt Inszenierung und für Verantwortung statt Luftschlösser. Die SPD Kalbach bittet die Bürgerinnen und Bürger deshalb, am 13. September Mark Bagus ihre Stimme zu geben. „Es geht um sechs weitere Jahre Verantwortung für unsere Gemeinde. Deshalb sollte nicht das größte Versprechen entscheiden, sondern Vertrauen, Erfahrung und Verlässlichkeit. Dafür steht Mark Bagus.“
