Lokales FD 29.09.2026

SkF sucht Ehrenamtliche für Vormundschaften – Neues Angebot

Fulda (pm/gü) – Wer sich ehrenamtlich für Kinder und Jugendliche engagieren möchte, hat beim Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Fulda künftig eine weitere Möglichkeit: Gemeinsam mit der Stadt Fulda und dem Landkreis Fulda hat der Verein ein Konzept entwickelt, um ehrenamtliche Vormundschaften zu stärken. Ab sofort sucht der SkF Menschen, die bereit sind, Verantwortung für ein minderjähriges Kind oder einen Jugendlichen zu übernehmen und sich als Ehrenamtlicher zu engagieren.

Symbolfoto: Pixabay.

Immer dann, wenn Eltern die elterliche Sorge nicht oder nur eingeschränkt ausüben können, benötigen Kinder und Jugendliche eine gesetzliche Vertretung, die ihre Interessen vertritt und wichtige Entscheidungen gemeinsam mit ihnen trifft. Diese Aufgaben können auch von qualifizierten Ehrenamtlichen übernommen werden. „Kinder und Jugendliche brauchen Menschen, die ihnen Halt geben und ihre Rechte zuverlässig vertreten. Mit ehrenamtlichen Vormundschaften schaffen wir die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und jungen Menschen eine verlässliche Begleitung zu bieten. Wir hoffen, dass sich viele Menschen für dieses besondere Ehrenamt begeistern lassen“, betont Ursula Schmitt, Vorstandsvorsitzende des SkF Fulda.

Mit dem neuen Angebot übernimmt der SkF Fulda künftig die Gewinnung, Qualifizierung und Begleitung ehrenamtlicher Vormünder. Interessierte werden umfassend auf ihre Aufgabe vorbereitet und während ihrer Tätigkeit fachlich begleitet. Zum Ehrenamt gehört auch der regelmäßige persönliche Kontakt zum Mündel, der in der Regel mindestens einmal im Monat stattfinden soll. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen eine verlässliche Bezugsperson an die Seite zu stellen und sie in wichtigen Lebensphasen zu unterstützen.

In der Regel spielen die leiblichen Eltern oder zumindest ein Elternteil, mit denen die ehrenamtlichen Vormünder im Austausch stehen, weiterhin eine Rolle im Leben der Kinder und Jugendlichen. Dabei können unterschiedliche Vorstellungen aufeinandertreffen. Deshalb sind neben Verantwortungsbewusstsein und Einfühlungsvermögen auch Kooperationsfähigkeit, Toleranz und die Bereitschaft wichtig, unterschiedliche Sichtweisen auszuhalten und gemeinsam im Sinne des Kindes oder Jugendlichen nach guten Lösungen zu suchen.

„Eine ehrenamtliche Vormundschaft bedeutet, Verantwortung für einen jungen Menschen zu übernehmen und ihn auf einem wichtigen Abschnitt seines Lebens zu begleiten. Dieses Engagement kann für Kinder und Jugendliche einen entscheidenden Unterschied machen“, sagt Sarah Muth, Geschäftsführerin des SkF Fulda. Neben dem neuen Angebot der ehrenamtlichen Vormundschaften engagiert sich der SkF Fulda bereits seit vielen Jahren im Bereich des Ehrenamts. Auch für die Projekte Mogli sowie Babi-Patenschaften werden weiterhin engagierte Menschen gesucht, die Kinder, Jugendliche und Familien begleiten und unterstützen möchten.

Im Herbst starten wieder neue Qualifizierungsschulungen. Der SkF freut sich über Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten – unabhängig davon, ob sie sich für eine Vormundschaft, eine Patenschaft oder eine Begleitung im Rahmen des Mogli-Projekts interessieren. Interessierte können sich unverbindlich beim SkF Fulda informieren und beraten lassen. Gemeinsam lässt sich herausfinden, welches Ehrenamt am besten zu den eigenen Interessen und Möglichkeiten passt. Ansprechpartnerin beim Sozialdienst katholischer Frauen e. V. Fulda: Sr. Debora Schneider, Fachstelle Ehrenamt, Telefon 0661-839455, schneider@skf-fulda.de