Bei den Veranstaltern Renate und Steve Iorio steigt die Vorfreude. „Das Sinner Rock ist seit 2018 unser Baby. Wir sind überwältigt, wie großartig die Resonanz Jahr für Jahr ist. Da ist eine richtige Fangemeinde gewachsen, und jedes Jahr kommen neue Menschen dazu. Deshalb freuen wir uns riesig, dass es in Kürze wieder rund geht“, sagt Steve Iorio.
Musikalisch wartet das Festival auch in diesem Jahr mit einem breit gefächerten Programm auf. Die Headliner am Freitag und Samstag sind Set Yøur Sails und Primal Fear. Beide Bands konnten in Deutschland bereits auf großen Bühnen Erfolge feiern, unter anderem beim Wacken Open Air.
Neben etablierten Namen legen die Veranstalter weiterhin großen Wert darauf, lokalen Bands und aufstrebenden Künstlern eine Bühne zu bieten. In den vergangenen Jahren schafften einige der beim Sinner Rock auftretenden Bands anschließend den großen Durchbruch. Dazu zählen unter anderem Thundermother, Massive Wagons, Brunhilde und April Art.
Auch 2026 sind einige mögliche Senkrechtstarter dabei. Die Kölner Metalcore-Band Set Yøur Sails, die Rock’n’Roller von Airstrike, Modern Metal von League Of Distortion, The Lazys aus Australien, die Hardrocker von Motorjesus und die norwegischen Glam-Rocker Notörious gehören zum diesjährigen Programm. Musikalisch reicht die Bandbreite von Metal und Hardrock über Bluesrock, Stoner und Deutschrock bis hin zu Rock’n’Roll, Ska und Grunge. Zudem tritt Lukas Ballweg auf, der Gewinner des diesjährigen Guinness-Singer-Songwriter-Wettbewerbs im Irish Pub „Dahlia & Clover“ in Bad Brückenau.
Auch beim Rahmenprogramm setzen die Veranstalter auf Bewährtes. Zwei Bühnen sollen dafür sorgen, dass die Musik ohne längere Unterbrechungen weiterläuft. Die Camping Area bietet Platz für 500 Personen und befindet sich erneut in der Nähe des Naturschwimmbads. Dort stehen auch Duschen und ein kleines Café zur Verfügung. Für die Verpflegung gibt es vegetarische, vegane und fleischhaltige Gerichte sowie warme und kalte Getränke, Cocktails und Merchandise-Artikel.
Der Guinness-Bereich, der im vergangenen Jahr auf große Resonanz stieß, wird in diesem Jahr vergrößert. Dort werden Guinness und Kilkenny im Pint sowie irischer Whiskey angeboten. Auch das Festival-Logo wurde neu gestaltet. Zentrales Element ist die in der Region heimische Wildkatze. „Damit unterstreichen wir unsere Verbundenheit zur Region“, sagt Renate Iorio.
Zur Verbundenheit mit der Region gehört auch die Warm-up-Show am Donnerstag, 10. September. Der Eintritt ist an diesem Abend frei. „Wir wollen damit der Region etwas zurückgeben. Die Unterstützung ist so riesig, es gibt so viele Helferinnen und Helfer, die immer mit anpacken. Mit diesem Abend wollen wir einfach Danke sagen“, erklärt Renate Iorio.
Während aktuell die neunte Ausgabe im Mittelpunkt steht, laufen bereits die Planungen für das Jubiläum im kommenden Jahr. Für das zehnte Sinner Rock seien nahezu alle Bands bereits gebucht, berichtet Steve Iorio. Darunter seien auch einige „absolute Hochkaräter“. Welche Künstler 2027 dabei sein werden, soll allerdings erst während des diesjährigen Festivals bekannt gegeben werden.
Zunächst steht jedoch die neunte Auflage an. „Wir freuen uns auf eine geile Party und ein großartiges Wochenende mit hervorragender Musik und vielen gut gelaunten Menschen“, sagt Renate Iorio.
Der Eintritt am Donnerstag ist frei. Für Freitag und Samstag sind noch Tages- und Wochenendtickets erhältlich.
