Auf einer Seelsorgekonferenz hat nun der Leitungskreis der Caritas im Bistum Fulda auf die Entwicklung der vergangenen Jahre geschaut und die Weichen für die Zukunft der Seelsorge im Verband gestellt. „Wir haben vor einigen Jahren damit begonnen, das Seelsorge-Angebot im Verband auf breitere Füße zu stellen. Klassische Seelsorgearbeit in den Pfarrgemeinden wandelt sich, deshalb qualifizieren wir als Caritas zusätzliche Begleiterinnen und Begleiter, um ein breites Angebot schaffen zu können. Inzwischen ist dieses Angebot fest etabliert und gut angenommen. Nun wollen wir in die Zukunft schauen“, sagte Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch zum Auftakt der Konferenz.
Aufsichtsratsvorsitzender Prälat Christof Steinert ging in einem Impuls darauf ein, wie wichtig Seelsorge in der verbandlichen Caritas ist, speziell vor dem Hintergrund des Leitbildes, der Grundordnung des kirchlichen Dienstes und der Konzeption. Seelsorgliche Begleitung der Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und der betreuten Menschen sei fester Bestandteil der Aufgaben eines katholischen Wohlfahrtsverbandes.
Seelsorgebeauftragter Diakon Franz J. Meyer betonte, dass die Caritas „auf einem guten Weg“ sei. Im ersten Kurs sind elf Begleitungen ausgebildet worden, im Jahr 2027 werden 16 weitere seelsorgliche Begleitungen die dreijährige Ausbildung abschließen. Im Rahmen der Seelsorge werden beispielsweise Exerzitien, Oasentage, Einzel- und Teamgespräche zu seelsorglichen Fragestellungen, Gottesdienste zu verschiedenen Anlässen im Jahreskreis, Vorträge, Workshops und weitere Veranstaltungen angeboten. Ziel dabei ist es, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer jeweiligen persönlichen Situation und im Kontext ihrer praktischen Arbeit vor Ort mit den zu betreuenden Menschen und deren Angehörigen zu unterstützen.
Gemeinsam mit dem Leitungskreis besprachen Dr. Juch, Prälat Steinert und Seelsorgebeauftragter Meyer die nächsten Schritte sowie die Fortführung der seelsorglichen Ausbildungskurse. In den kommenden Jahren soll das Angebot fundiert weiterentwickelt und mit Hinblick auf weitere Bedarfe ausgebaut werden. „Gemeinsam sind wir auf einem guten Weg, die Seelsorge im Verband auch zukünftig auf ein gesundes Fundament zu stellen“, sagte Juch.
