„Wir wussten, es geht um alles“, sagte Heck nach dem Spiel. Mit einem Sieg würde nicht nur die Meisterschaft, sondern auch der Aufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse feststehen. Dass am Ende tatsächlich knapp 600 Zuschauer vor Ort waren, freute den Trainer besonders. „Wir hatten gehofft, dass 500, 600 Leute kommen. Es waren jetzt knapp 600 Leute. Also es waren alle Sachen, die wir uns gewünscht haben, erfüllt.“
Sportlich verlangte Leonberg den Saints noch einmal alles ab. Zeitweise wurde es enger, als sich die Fuldaer das vorgestellt hatten. Doch die Mannschaft behielt die Nerven und brachte den entscheidenden Sieg über die Zeit. „Das bessere Team hat gewonnen, das bessere Team ist aufgestiegen“, sagte Heck nach dem Schlusspfiff.
Dass hinter dem Erfolg viel Arbeit steckt, machte der Saints-Coach ebenfalls deutlich. Das Trainerteam habe in den vergangenen Wochen und Monaten extrem viel investiert. Den entscheidenden Anteil am Aufstieg sieht Heck jedoch bei seiner Mannschaft: „Siege sind immer der Verdienst der Spieler. Also die Spieler haben das Spiel gewonnen.“
Mit dem Erfolg gegen Leonberg setzen die Saints den Schlusspunkt unter eine Saison, die sie bis in die entscheidende Partie hinein getragen hat. Der Aufstieg in die GFL 2 ist der Lohn für die sportliche Entwicklung der vergangenen Jahre und die intensive Vorbereitung auf das große Ziel.
Nach dem Schlusspfiff durfte dann auch gefeiert werden. Für den Abend hatte die Mannschaft bereits Pläne: Gemeinsam sollte es in die Fuldaer Innenstadt gehen. Ob es am Ende tatsächlich ins S-Club oder zunächst in eine andere Bar gehen würde, war für Heck noch offen. Klar war nur: Diesen Erfolg wollten die Saints gemeinsam genießen.
Der 46:36-Sieg gegen Leonberg bedeutet für Fulda weit mehr als einen weiteren Erfolg auf dem Footballfeld. Die Saints sind Meister und Aufsteiger in die GFL 2 – und haben sich vor heimischer Kulisse den großen Traum erfüllt.
