Lokales MKK 14.09.2026

Polizeigewerkschaft für kommende Herausforderungen gut aufgestellt

Mühlheim (pm/st) – Bei der Jahreshauptversammlung der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Kreisverband Südosthessen stellte sich schnell heraus, es kommen turbulente Zeiten auf die Beschäftigten der Polizei zu. Die Deutsche Polizeigewerkschaft sieht sich aber für die kommenden Herausforderungen gut aufgestellt.

Von links: Dominik Mayer (Personalrat), Alexander Glunz (DPolG Landesvorsitzender Hessen), Nick Schwarbach (Kreisverbandsvorsitzender DPolG Südosthessen) bei der JHV. Foto: DPolG Hessen

Der Kreisverbandsvorsitzende Nicklas Schwarbach schilderte in seinem Tätigkeitsbericht die Aktivitäten des Kreisverbandes im letzten Jahr. Politische Gespräche im Landtag gehörten genauso zur Tätigkeit wie die Vertretung der örtlichen Interessen im Landesvorstand. Mit drei Personen sind die Südosthessen im höchsten DPolG-Gremium in Hessen dabei. Dominik Mayer hat für die DPolG im Personalrat des Polizeipräsidiums Südosthessen inzwischen eine Freistellung errungen und vertritt die Interessen der Beschäftigten hauptamtlich. 

„Auch diese Entwicklung zeigt das hohe Engagement der Gewerkschaft.“ betont Alexander Glunz, der Landesvorsitzender der DPolG Hessen, der als Gast die Jahreshauptversammlung der Südosthessen besuchte. Der örtliche Kreisverband hat sich mit der Gründung eines Fachverbandes Wachpolizei deren Interessenvertretung für ganz Hessen auf die Fahnen geschrieben. Der ehemalige Kreisvorsitzende und jetzige Pensionär Jürgen Meier hat dessen Führung übernommen. Das Thema Wachpolizei war auch bei den Teilnehmern der Jahreshauptversammlung von hohem Interesse. Besonders die Würdigung des 25-jährigen Bestehens wurde ausführlich diskutiert und eine gute Lösung erarbeitet. Die positive Finanzlage des Verbandes war ein weiterer Punkt der Tagesordnung. Es ist wenig verwunderlich, dass Nicklas Schwarbach und Dominik Mayer sowie der gesamte Vorstand einstimmig entlastet wurden und ihre gute Arbeit für die Interessen der Polizeibeschäftigten auch in Zukunft in Südosthessen weiterführen können.