„Wir stellen die einzelnen Arbeitsbereiche vor, die das Finanzamt Fulda hat, sodass die Besucher einen wirklichen Einblick in unsere Tätigkeit bekommen“, sagte Ausbildungsleiterin Verena Leinweber-Schlitzer. Dazu waren verschiedene Pinnwände mit den Besonderheiten des jeweiligen Arbeitsbereiches aufgebaut worden. „Das duale Studium geht drei Jahre lang, wechselt immer zwischen der Theorie in Rotenburg an der Fulda und der Praxis vor Ort“, so Leinweber-Schlitzer. In Rotenburg ständen den Studierenden Zimmer zur Verfügung und Verpflegung gebe es auch. In Arbeitsgemeinschaften würden Musterfälle ausgearbeitet und daran die Technik geübt, bevor es für die Studierenden in den Echtbetriebe gehe. „Wir haben ein spezielles Programm, mit dem wir arbeiten, denn das Theoriewissen wird in einer Arbeitsgemeinschaft praktisch vertieft mit den Praxis-Fällen“, erklärte Leinweber-Schlitzer.
Zu Beginn des Tages wurde ein Vortrag präsentiert, der aus Wiesbaden an alle Finanzämter in Hessen übertragen wurde. Das Thema war Finanzkompetenz und im Mittelpunkt stand die sogenannte „Budgetierung“. Vermittelt wurden praktische Tipps für die persönliche Finanzplanung. Zudem ermöglichte das Finanzamt einen Einblick in die eigene KI-Software: „Sie ist dafür da, Sachverhalte zu ermitteln oder zusammenfassen und fachliche, interne Lösungen zusammenzustellen“, erklärte Sachgebietsleiter David Kreß. Die KI-Anwendungen unterstützen die Arbeit in der Steuerverwaltung.
