Hintergrund für die Überlegungen ist die schwierige Situation am bisherigen Sportplatz. Der Hang unterhalb der Bonifatiusschule belastet nach Angaben der Stadt systematisch die Abgrenzungsmauern des Sportplatzes. Teilweise komme es bereits zu Einstürzen. Bei notwendigen Sanierungsarbeiten könnte der Platz deshalb zeitweise nicht bespielbar sein. Langfristig wären aufwendige Maßnahmen zur Hangsicherung erforderlich. Um diese Investitionen zu vermeiden, soll stattdessen eine neue Sportplatzanlage ermöglicht werden. Dafür läuft bereits ein Bebauungsplanverfahren im Bereich Mackenrodtstraße, mit dem die planungsrechtlichen Voraussetzungen für ein neues Sportgelände geschaffen werden sollen. „Dies bedeutet, dass bei Bereitschaft der Gremien zur Investition in diese Sportanlage die alte, mittlerweile verkleinerte Sportanlage aus den 50er Jahren aufgegeben und umgenutzt werden kann“, erklärt Schreiner.
Was anschließend mit dem Gelände an der Einhardstraße 2 passieren soll, ist allerdings noch nicht abschließend geklärt. Nach Angaben der Stadt laufen bereits seit einiger Zeit Planungsrunden über eine mögliche Nachnutzung. Sobald ein fundierter Vorschlag vorliege, soll dieser den städtischen Gremien vorgelegt werden. Anschließend wäre für die konkrete Umnutzung ein weiteres Bebauungsplanverfahren notwendig.
Wann der Sportplatz am geplanten neuen Standort eröffnet werden kann, bleibt derweil offen. „Es gibt noch kein finales Datum für die Fertigstellung der neuen Sportanlage“, betont Schreiner. Bislang hätten lediglich Planungsbudgets gebildet werden können. Grund für die fehlende zeitliche Perspektive ist die finanzielle Situation der Stadt. „Die aktuelle Haushaltslage lässt noch keine seriöse Aussage zu einem Bauzeitenplan zu“, heißt es in der Antwort.
