Lokales FD 18.09.2026

Neuer Hörgeräte-Marktplatz entsteht - Baustellenrundgang bei Trabert

Fulda (ma/pm) – Die Visionen des Fuldaer Familienunternehmens nehmen Gestalt an: Auf der Baustelle bei „Trabert Meine Hörwelt“ wird schnell klar: Hier entsteht etwas Großes. Am Fuldaer Buttermarkt / Steinweg 11-13, direkt gegenüber des bisherigen Trabert Hauptsitzes, wird künftig „alles neu – mit innovativer Technik und echtem Wohlfühl-Ambiente“, wie Andreas Trabert, Inhaber des Hörakustikinstituts, erklärt. Großzügige 250 Quadratmeter wird das neue Fachgeschäft umfassen – und avanciert damit zu „einem der größten und modernsten in ganz Deutschland, in jedem Fall zum modernsten und größten Hörakustikinstitut in der Region“, so Andreas Trabert. Die Eröffnung ist für Ende des Jahres geplant.

Von links: Ursula Lukas (Schwiegermutter von Andreas Trabert), Gründer Andreas Trabert, Philipp Trabert, Annette Trabert und Viktoria Trabert. Foto: Mandy Alt.

Eine Visualisierung der neuen Außenfassade am Fuldaer Buttermarkt / Steinweg 11- 13: So soll später das neue Hörakustik-Institut aussehen – mit ebenerdigem und damit barrierefreiem Eingang. Fotos: Trabert

Die Trabert Lounge, in der vier Sorten Wasser, Kaffee und ein Weinkühlschrank auf Kundinnen und Kunden warten, soll künftig einladen in eine „andere Welt“ mit neuen Dimensionen der Hörakustik.

Für den Beratungstisch ist eine umfangreiche Ausstellung mit aktuellen Hörsystemen und Otoplastiken vorgesehen.

In den neuen stilvoll-schlicht gehaltenen Hörstudios lenkt nichts ab von der professionellen Höranalyse – wie hier bei einem Hörtest, den Ingenieur Philipp Trabert bei einem Kunden nach der Hörwelt-Methode durchführt.

Hell, freundlich und optimal strukturiert soll der neue Empfangsbereich des künftigen Trabert Hauptsitzes gestaltet werden.

Bis dahin gibt es im Gebäudekomplex der ehemaligen Firma Berkel, später Fink Fashion, aber noch allerhand zu tun. Wenn Filialleiterin und Handwerksmeisterin Viktoria Trabert-Thönig auf die Anfänge des Großprojekts im vergangenen Jahr zurückblickt, spricht sie zunächst den grundlegenden Neuaufbau der Immobilie an: „Rund 150 Tonnen Bauschutt wurden hierzu abgetragen. Zur Stabilisierung des Gebäudes, das im Parterre dann komplett entkernt war, mussten über mehrere Etagen neue Stahlbetonwände eingezogen und rund 50 laufende Meter Stahlträger verbaut werden. Das Ladengeschäft wurde zudem etwa einen Meter tiefergelegt. Dadurch konnte für unsere Kundinnen und Kunden ein ebenerdiger Eingang geschaffen werden. Gleichzeitig entstanden großzügige, hohe und lichtdurchflutete Räume.“ 

Bei der Entwicklung des Objekts zogen zwei Generationen an einem Strang – mit Erfahrung und erprobtem Know-how sowie Ideen und Kreativität für das Unternehmen von morgen: Gründerehepaar Annette und Andreas Trabert sowie alle drei Kinder. Neben Viktoria Trabert-Thönig, die außerdem als Referentin Unternehmenskommunikation agiert, sind auch die Geschwister Philipp Trabert, Hörakustiker und Ingenieur der Hörakustik, sowie Valentina Hauer-Trabert, Master in Mittelstandsmanagement und Personalführung, bereits fest an Bord. 

Trabert Servicewelt und Trabert Hörwelt-Methode 
Im Mittelpunkt des neuen Fachgeschäfts steht der Hörgeräte-Marktplatz. Rund um diesen zentralen Bereich sind verschiedene Arbeits- und Erlebnisstationen angeordnet, die den gesamten Weg einer modernen Hörgeräteversorgung abbilden – von der Präsentation rund um aktuelle Hörgeräte-Typen sowie Otoplastiken bis zu modernsten Hörgeräte-Simulationen zum „einfach reinhören“. „Bei uns können Menschen mit Hördefizit und auch ihre Angehörigen unterschiedliche Hörgeräte-Technologien einfach mal live erleben, um einen persönlichen Eindruck über die Leistungsfähigkeit moderner Systeme zu erhalten“, so Viktoria Trabert-Thönig. 

Nebenan gibt es die neue Hörgeräte-Messstation, gegenüber den digitalen Scan- Arbeitsplatz, an dem die Ohren voll digital gescannt werden. Diese Daten gehen dann direkt ins Labor zur Anfertigung individueller Hörgeräte und absolut passgenauen Otoplastiken. Auch die Station zur Überprüfung der Gehörgänge gehört ganz selbstverständlich zur Trabert Servicewelt, die mit der Trabert Hörwelt-Methode im neuen Institut perfekt verbunden ist. Das Ladengeschäft verfügt künftig über fünf großzügige, teilweise mit Fenstern versehenen Anpass-Studios sowie ein zentrales Hörgeräte-Depot mit bis zu 500 Hörgeräten. 

Austausch fördern in stilvoller Kunden-Lounge 
Andreas Trabert sagt: „Besonderen Wert haben wir außerdem auf unsere Kunden-Lounge – direkt im Eingangsbereich – gelegt. Hier sollen sich Kundinnen und Kunden sowie Gäste in gemütlicher Atmosphäre einfach wohlfühlen.“ Es wird Getränke wie vier Sorten Wasser, Kaffee und sogar einen eigenen Wein-Kühlschrank geben, wie das Trabert Team verrät. „Herzlich willkommen“ laute das Motto der Lounge, in der ein gegenseitiger Austausch gefördert werden soll, „zum Beispiel zwischen langjährig erfahrenen Hörgeräteträgern und Neueinsteigern oder Interessenten für das Thema Cochlea-Implantate“, wie Andreas Trabert unterstreicht. 

Die Datenerfassung der Kundinnen und Kunden im Empfangsbereich erfolge komplett digital, „so dass ein Maximum an Dienstleistung möglich wird und die bürokratischen Elemente in den Hintergrund rücken können“, spricht der Inhaber eine weitere Neuerung an: „So können wir uns noch besser auf die Bedürfnisse, Wünsche und Fragen jedes Einzelnen konzentrieren.“ Der Bereich Cochlea-Implantate werde künftig – in Zusammenarbeit mit führenden HNO-Kliniken der Region – weiter forciert. Und auch für die Versorgung von Kindern seien erweiterte Räumlichkeiten und zusätzliche Technik unter der Leitung von Philipp Trabert vorgesehen. 

Moderne Arbeitsräume im ersten Obergeschoss 
Nach Abschluss der Baumaßnahmen für das Ladengeschäft im Erdgeschoss wird die Verwaltung von „Trabert Meine Hörwelt“ eine Etage darüber einziehen. Auch im ersten Obergeschoss stehen großzügige 250 Quadratmeter bereit – für Arbeits-, Besprechungs- und Pausenräume, einen modern ausgestatteten Ausbildungsbereich und mehr. Das Unternehmen Trabert, 1990 gegründet, unterhält aktuell sieben Filialen in Hessen und Bayern mit insgesamt rund 60 Mitarbeitenden. Mehr Informationen gibt es unter www.trabert-meine-hoerwelt.de

Baustellenrundgang in der neuen Trabert-Hörwelt. Fotos: Mandy Alt.