USC Gießen – Hünfelder SV 3:2 (26:24, 28:30, 26:28, 25:18, 17:15)
Zum Start in die Saison hatte der HSV Anfang September ein wahres Marathon-Match in Gießen knapp verloren. Die ersten drei Sätze gingen in die Verlängerung, danach glich Gießen wieder aus und erzwang den fünften Durchgang. Auch dort lieferten sich beide Mannschaften einen engen Fight – mit dem besseren Ende für die Mittelhessen und damit nur einem Punkt für den HSV.
Hünfelder SV – TV Wetzlar 1:3 (18:25, 25:21, 21:25, 14:25)
„Wetzlar war stärker, das muss man einfach so sagen“, machte es HSV-Trainer Uli Bönsch kurz und knapp: Im ersten Heimspiel am vergangenen Samstag war wenig zu holen für die Hünfelder, die ihren Fokus aber ohnehin auf das zweite Spiel gelegt hatten. „Wir haben uns dennoch ganz gut verkauft“, so der Coach weiter.
Hünfelder SV – TV Waldgirmes III 3:1 (25:19, 25:18, 22:25, 25:21)
Gegen eine „junge, dynamische Mannschaft“ aus Waldgirmes habe der HSV eine gute Leistung im zweiten Spiel des Nachmittags gezeigt. Im Duell mit dem Drittliga-Unterbau der Lahnauer feierten die Hünfelder verdientermaßen ihren ersten Saisonsieg und trotzten dabei auch widrigen Bedingungen: Denn mit Anton Hurbik (Verhärtung in der Muskulatur) und Laurent Janzen (Knie) fielen im Spielverlauf gleich zwei Annahme-Außenspieler weg. Auch Mateusz Drzewiecki klagte zwischenzeitlich über Knieprobleme, biss sich aber durch. Und es lohnte sich: Die ersten beiden Sätze hatte der HSV noch souverän runtergespielt, im dritten kämpften sich die Gäste dann rein und verkürzten. Doch auch in der Notbesetzung brachte Hünfeld das Match ins Ziel: „Die anderen sind eingesprungen, und ich bin sehr froh, dass wir das gewonnen haben. Das war richtig gut von der Mannschaft“, lobte Bönsch, der genau wusste: Wenn solch ein Duell in den fünften Satz geht, könnte es auch anders ausgehen… Mit diesen Ergebnissen liegt der HSV nun erstmal nach drei absolvierten Partien auf Platz fünf der Tabelle.
Hünfeld: M. Bönsch, U. Bönsch, Rohrbach, Drzewiecki, Diemer, Lochner, Hurbik, Janzen, Gejn, Dietrich (plus zwei Jugendspieler)
