Lokales FD 13.09.2026

La dolce vita: Ball der Wirtschaft bringt toskanisches Flair nach Fulda

Fulda (pn) – Glanzvolle Roben, elegante Anzüge, Musik und eine volle Tanzfläche: Beim 18. Ball der Wirtschaft verwandelte sich die Orangerie am Samstagabend in eine Bühne für „La dolce vita“. Unter dem Motto „Der Zauber der Toskana“ feierten rund 460 Besucherinnen und Besucher gemeinsam, führten Gespräche, knüpften Kontakte und genossen einen Spätsommerabend ganz im Zeichen von Lebensfreude und Begegnung.

Foto: Manfred Völler

Den Auftakt des Abends bildeten die Begrüßungsworte von Friederike Lips, Kreissprecherin der Wirtschaftsjunioren. Dabei schlug sie einen Bogen zu einem Gedanken, der sie seit Beginn der Amtszeit begleitet: dem Bild eines Gewebes, „Ein Gewebe, was trägt“. „Eine gute Bindung verlangt nicht Gleichheit, oft ist es sogar die Kreuzung, die Struktur schafft“, erläuterte sie. Genau diese Erfahrung habe sie auch in diesem Jahr bei vielen Gesprächen und in der Zusammenarbeit mit dem Vorstandsteam gemacht. „Der Ball der Wirtschaft schafft Raum für neue Verbindungen und welche, die schon längst bestehen, man im Alltag aber zu wenig Zeit dafür findet“, betonte Lips. Gleichzeitig dankte sie dem Ballteam sowie allen Partnern und Sponsoren, die die Veranstaltung möglich gemacht hätten. Mit einem Wunsch entließ sie die Gäste schließlich in den Abend: „Die Tanzfläche soll ihren Namen verdienen.“

Auch Dr. Christian Gebhardt, Präsident der Industrie- und Handelskammer Fulda, betonte die Bedeutung des Balles: „Der Ball der Wirtschaft ist längst mehr als ein gesellschaftliches Ereignis, er ist ein Abend der Begegnung, des Austausches und der Gemeinschaft“, erklärte er. Das toskanische Motto passe dabei besonders gut, um für einige Stunden Abstand vom Alltag zu gewinnen: „Die Toskana steht für Lebensfreude, Genuss und die Kunst den Moment zu genießen.“ Gerade in einer Zeit, in der Unternehmen mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert seien, seien „Gelegenheiten, ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu pflegen und neue Perspektiven zu gewinnen“ wichtig. So liege die Stärke der Region vor allem in den Menschen, die „miteinander statt übereinander reden, Verantwortung übernehmen und gemeinsam Lösungen entwickeln.“ 

Michael Konow, Hauptgeschäftsführer der IHK Fulda, richtete den Blick trotz aller Krisen nach vorne: Engagierte Unternehmer, leistungsfähige Unternehmen und eine Kultur des Miteinanders seien Stärken der Region, die vielerorts bewundert würden. Eine besondere Rolle komme dabei auch den Wirtschaftsjunioren zu: „Euer Engagement zeigt, wie wichtig es ist, dass junge Menschen Verantwortung übernehmen und die Zukunft aktiv mitgestalten.“ Konow verwies zudem auf die Bundeskonferenz der Wirtschaftsjunioren, die 2027 nach Fulda geholt werden konnte. Dies zeige, wie leistungsfähig die Wirtschaftsjunioren der Region seien. 

Auch Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld würdigte das Engagement: „Es sind zwar schwierige Zeiten, aber Sie als Wirtschaftsjunioren stehen für die Überzeugung, dass Herausforderungen auch immer mit Chancen verbunden sind.“  So blickte er mit großer Vorfreude und Stolz auf die anstehende Bundeskonferenz: „Das ist ein Zeichen Ihres zupackenden Wesens.“ 

Für einen besonderen Hingucker im Programm sorgte das Tanzduo Hannah und Charlotte Krebs, welches das Publikum mit zwei spektakulären Vorstellungen zum Staunen und begeistertem Klatschen brachte. Musikalisch begleitet wurde der Abend von der Chris Genteman Group, die stets für eine volle Tanzfläche sorgten. Für zusätzliche Energie übernahmen später am Abend die Mambo Kingx, die die Gäste zum Tanzen, Lachen und einer langen Feier-Nacht animierten.