Acht Spiele sind in der A-Liga Ost absolviert – und Trainer Anton Balz kann bisher zumindest von einem intakten Vereinsleben auf Hessens höchst gelegenem Fußballplatz berichten. Nur mit der Ausbeute von 14 Zählern ist er bisher nicht gänzlich zufrieden: „Ich bin super aufgenommen worden, das war sehr herzlich. Im Verein ist viel Bewegung, es gibt viele Leute, die mit anpacken. Das ist schon sehenswert“.
Zuletzt zeigte der TSV gegen Hofbieber II eine gute Leistung, kam aber trotz einer Halbzeit in Überzahl nur zu einem Unentschieden. „Wir hätten ein, zwei Punkte mehr haben können, aber wir haben auch eine junge Mannschaft, die noch viel lernen kann“, merk Balz an. Er wolle das Team weiterentwickeln, und seine Spieler würden gut mitarbeiten und hätten auch diesen Anspruch: „Das sind gute Voraussetzungen für einen Trainer. Die Trainingsbeteiligung passt voll und ganz“, so Balz.
Das Achtelfinale gegen den „großen Favoriten“ aus dem Königreich nimmt Dalherda natürlich gerne mit, wenn es immer zwei Seiten der Medaille gebe: „Solche Spiele unter der Woche kommen eigentlich immer nur Unzeit, egal wie man es legt. Wir haben Spieler, die arbeiten oder studieren. Aber dennoch wird es für uns ein Highlight-Spiel, und es kommt ein sehr interessanter Gegner“. Seine Mannschaft freue sich auf die Buchonia, wenngleich sich Balz in erster Linie wünscht, „dass keine Verletzten dazukommen – auf beiden Seiten – und wir nicht untergehen“. Der A-Ligist wolle „hart gegen den Ball“ arbeiten und freut sich auf das nächste Heimspiel. Denn in der Liga waren es zuletzt schon vier Heimspiele in Serie seit Ende August. „Wir haben gut gepunktet“, so Balz. Am Sonntag werde es dann aber auch mal wieder Zeit, einen fremden Rasen zu sehen, schmunzelt der Coach. Dann geht es zur SG Ulstertal.
Auf den Sieger des Mittwochabends wartet im Viertelfinale übrigens schon Gruppenligist SG Sickels.
